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Eine Erfolgsgeschichte mit 1835 Gästen

Von Gabriele Bode

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v.l.: Geschaeftsfuehrerin Karin Dialer-Strackerjan, Clemens Rittel, der sich im Gebaeudebeirat engagiert, der Vorsitzende Wolfgang Focke und der Leiter des Programmbeirats Juergen Graupner (von links).

Jahreshauptversammlung der Kulturmühle Berne
Führungswechsel zum nächsten Jahr geplant

Berne „Wir sind der einzige gemeinnützige Verein im norddeutschen Raum, der keine Schulden hat“, erklärte Wolfgang Focke, Vorsitzendender des Verein Kulturmühle Berne, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Damit sprach er ganz besonders Geschäftsführerin Karin Dialer-Strackerjan seinen Dank aus, die sich neben vielen anderen Aufgaben um die finanziellen Belange des Vereins kümmert. Ihrer Beharrlichkeit bei der Beschaffung von Fördermitteln und Spenden sowie dem Einsatz unzähliger Helfer, die mit ihrer Tatkraft oder materiellen Mitteln immer zur Stelle waren, ist der gute Ruf zu verdanken, den die Kulturmühle inzwischen weit über Bernes Grenzen hinaus hat.

„Kurz vor seiner Vollendung steht das Gesamtensemble Kulturmühle als Baudenkmal und kulturelles Zentrum“, hieß es in Fockes Bericht. Die zunehmende Vermüllung des Grundstücks durch die wachsende Zahl der leer stehenden Gebäude in der Nachbarschaft sei dabei allerdings ein Ärgernis. Bei den denkmalgeschützten Häusern könnten beispielsweise verstärkt die Eigentümer vom Ordnungsamt in die Pflicht genommen werden, so Focke.

In 21 Jahren hat der Verein das zuvor Jahrzehnte leer stehende Mühlengebäude Schritt für Schritt saniert. Durch den Wiederaufbau des angrenzenden Maschinenhauses ist es nun fast komplett. Lediglich Pflasterarbeiten und der Zwischenbau, der beide Gebäude verbinden soll, stehen neben der Modernisierung der Toiletten und erforderlichen Brandschutzmaßnahmen noch an. 24 000 Euro der dafür eingeplanten Gesamtkosten von 31  000 Euro sind bereits vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur bewilligt, so dass der Verein auch dieses Mal keinen Kredit aufnehmen muss und die Arbeiten überwiegend in Eigenleistung noch dieses Jahr abschließen kann.

Stetig wächst die Zahl der Besucher, die dort in ganz besonderer Atmosphäre hautnah die Akteure auf der Bühne erleben möchten. Mit der bunten Mischung des Programms, die künftig mehr jüngere Leute ansprechen möchte, konnten im vergangenen Jahr insgesamt 1835 Gäste angelockt werden. Aber auch in den Künstlerkreisen zählt es mittlerweile als Ehre, hier auf der Bühne stehen zu dürfen, haben Jürgen Graupner, Leiter des Programmbeirats und der Vorsitzende Focke festgestellt.

Nach dem das Kulturprojekt nun auf einem guten Weg sei, werde es jedoch langsam Zeit, die Führung in jüngere Hände abzugeben, bereitete Karin Dialer-Strackerjan die Anwesenden darauf vor, dass sie und Wolfgang Focke bei den Wahlen im kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Ihren Nachfolgern wollen beide aber natürlich auch in Zukunft hilfreich zur Seite stehen.

Die nächste große Veranstaltung wird der Frauentag am 8. März sein. Traute Römisch mit ihrem Programm „Männer sind anders….“ wird zu Gast sein. Um 18 Uhr eröffnet die Gleichstellungsbeauftragte Stefanie Hanft das Frauenfest, zu dem auch ein Fingerfood-Buffet gehört.

 

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