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25 jähriges Jubiläum

Von
 

muehleheger

Im April gastiert Annie Heger aus Oldenburg mit ihrem Musikkabarett op Platt „Watt’n Skandaal“ in der Mühle. (FR)

 

Dabei werden der Chor „Courage“ und der Zauberer Friedrich auftreten, außerdem sollen die Interpreten Joe und Britta Dinkelbach dem Fest Glanz verleihen.

Mit dem Programm für das ganze Jahr will die Kulturmühle im Jubiläumsjahr weitere besondere Akzente setzen. Den Anfang macht am Freitag, 10. Februar, Lüder Wohlenberg. Der Arzt mit der Profession Kabarettist kennt das Gesundheitssystem von beiden Seiten der Nadel und wird in seinem politisch-medizinischen Kabarett aufzeigen, was die Medizin kann und wo sie besser das Skalpell in der Verpackung stecken lässt.

Am Sonnabend, 11. Februar, startet ein neues Kinderkino. Vier Mal im Jahr werden Filme für verschiedene Altersgruppen gezeigt. Das Kino für Erwachsene lädt für Freitag, 24. Februar, zu einem weiteren filmischen Reisebericht von Elfi und Wolfgang Heißenhuber ein. Anlässlich des Internationalen Frauentages feiern die Berner Frauen am Freitag, 10. März, ein Fest. Sie werden vom Singer-/Songwriterduo Rosy Daze unterhalten und erhalten einen kleinen Einblick in die Welt des Poetry Slams. Sonnabend, 25. März, folgt ein Konzert des Nordbremer Gospelchores „Happyness“ unter Leitung von Ella Winkelmann.

Am Sonnabend, 8. April, gastieren Dasha Wright und Cara Thompson in Berne. Die Teufelsgeigerinnen mit den wunderbaren Stimmen werden als „Folkbirds“ mit ihrer Show Herzen berühren, so die Ankündigung. Die Reihe „Brot und Lyrik“ mit literarischen Texten wird am Freitag, 28. April, fortgesetzt. Schon einen Tag später, am Sonnabend, 28. April, will die Oldenburger Kabarettistin, Sängerin und Moderatorin Annie Heger mit ihrem Musikprogramm op Platt „Watt’n Skandaal“  begeistern.

Als weiteren Höhepunkt im Veranstaltungskalender kündigt die Kulturmühle für Sonnabend, 20. Mai, eine szenische Lesung des Bremer Kriminaltheaters an. Ralf Knapp wird „Die Panne“ von Friedrich Dürrenmatt interpretieren. Nach dem Festsonnabend im Juni und der Sommerpause startet die Kulturmühle im August mit einer weiteren Neuheit. Sie lädt zu einem Newcomer-Festival ein. Es soll jungen Künstlern die Möglichkeit bieten, ihr Können zu präsentieren.

Im September wird die intergalaktische Musikkomödie „BEM! ME UP“ des Berliner Trios BEM! folgen. Ganz besonders stolz ist das Programmteam der Mühle, dass es gelungen ist, „La Signora Carmela de Feo“ für einen Auftritt im Oktober zu gewinnen. Die Musikerin, Sängerin, Schauspielerin und Komödiantin ist Trägerin des Bayerischen Kabarettpreises.

Sie fegt mit unglaublicher Energie über die Bühne, tanzt, singt und spielt, was das Zeug hält. Sie begleitet sich bei ihren Liedern auf dem Akkordeon und zeigt in ihren Texten große Komik. Neben der Lesebühne „Brot und Lyrik“ und einem weiteren Kinotag wird der Monat November kulturell mit einer plattdeutschen Lesung des Landwirts Matthias Stührwoldt aus Schleswig-Holstein abgerundet.

Zum Abschluss des vielseitigen Veranstaltungskalenders 2017 spielt Birgit Neemann vom Mobilen Figurentheater Bremen in der Kulturmühle Berne.

Kulturmühle – Gründung und Ziel

Der Verein „Kulturmühle Berne“ wurde im Juni 1992 zunächst als Förderverein „Molkerei“ gegründet. Er hätte damals gern die aufgegebene Stedinger Molkerei an der Weserstraße als neues Kulturzentrum erworben, wurde allerdings von einer zahlungskräftigeren Investorin überboten. Die Mitglieder konzentrierten ihr Interesse daraufhin auf die Wefer-Mühle von 1904 an der Langen Straße, die sie ab 1993 mieteten. Ziel war es, auf dem Land ein Kulturangebot für alle Altersgruppen und Interessen zu etablieren. Ein engagiertes Vorstandsteam um Wolfgang und Karin Strackerjan und Wolfgang Focke installierte in den folgenden zehn Jahren ehrenamtlich ein Kulturprogramm, das es in dieser Vielfalt zuvor in Berne noch nicht gegeben hatte. Der Verein erhielt zum Betrieb der Mühle weder damals noch heute regelmäßige kommunale Zuschüsse. Mit Unterstützung der Gemeinde Berne gelang es dem Verein 2003, das Gebäude käuflich zu erwerben und unter Einwerbung von Fördermitteln zu einem Kulturhaus auszubauen, mit dem die Gemeinde heute stolz wirbt. Auch nach einem Vierteljahrhundert finanziert das ehrenamtliche Team den Betrieb der Kulturmühle aus eigenen Mitteln.

 

 

 

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