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Aktiv

Frauenfrüstück 1 2014 www

Jeden 01. Mittwoch, 09:00 – 12:00

Frauenfrühstück
in der Mühle

Zwischen klappernden Kaffeetassen und Käsebrötchen geht es zur Sache

Seit 20 Jahren ist das Frauenfrühstück eine Institution in Berne. Wir treffen uns regelmäßig an jedem ersten Mittwoch im Monat gegen 9:00 in der Kulturmühle. „Wir sind eine offene Runde. Jede ist willkommen“. „Wie man sieht, ist jedes Alter vertreten“.Frauenfrühstück 2009

Regelmäßig unternimmt die Gruppe gemeinsame Ausflüge. So ging es z. B. ins Klimahaus nach Bremerhaven, oder nach Berlin, zu einer Besichtigung des Reichstages. In diesen Jahr startet die Gruppe einen Ausflug nach Venedig.

Weitere Info´s:
 Karin Dialer-Strackerjan
 Email : Frauenfruehstueck@kulturmuehle-berne.de

 Telefon : 04404 / 9878766

Frauenfrüstück 2 2014 wwwwellenlinie_1

    Freitag, 09. Februar, 20:00

    Tina Teubner

         Männer brauchen Grenzen

     

    Tina Teubner, begnadete Komikerin, überirdische Musikerin, Kernkompetenz auf dem Gebiet des autoritären Liebesliedes, lebt in Köln als alleinerziehende Ehefrau. Gereift durch zahllose Ehejahre weiß sie, daß nur eine entschiedene Hand zum Glück führt: Warum soll das, was für die Kinder gut ist, nicht auch für den Mann gut sein?

     

    Mit ihrer rasiermesserscharfen Intelligenz, ihrem unwiderstehlichen Humor und ihrer weltumfassenden Herzenswärme tackert sie dem Publikum ihre Wahrheiten in Hirn, Herz und Gehörgang. Am Klavier: Ben Süverkrüp, der sich vorgenommen hat, als Ein-Mann-Kapelle die Berliner Philharmoniker in den Schatten zu stellen.

     

    Weil Tina Teubner von Geburt an die Grenzüberschreitung praktiziert, wird es zwischendurch grenzenlos albern. Grenzenlos wehmütig. Grenzenlos mitreißend. Aber immer hemmungslos wesentlich:

     

    "Tina Teubner war, ist und bleibt die aufregendste, nachhaltigste und unterhaltsamste Frau der deutschen Kleinkunstszene." (HSA)

     

    "Der personifizierte Protest gegen jedwede Erstarrung.
    Die leibhaftige Sabotage am Glatten, Gleichförmigen.
    Das hochprozentige Gegengift gegen die Langeweile." (WAZ)

     

    Wer hier das übliche Mann-Frau-Geplänkel erwartet, wird auf das Königlichste enttäuscht. Zwei Stunden Tina Teubner sind so schön wie die erste Liebe und so wirksam wie zwei Jahre Couch. Hingehen!

    Eintritt 20 € (Vorverkauf 18 €)
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      Reisebericht von Heißenhuber´s

      Von Hannelore Johannesdotter
       

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        Eine Bühne für junge Poeten  

        Von Anja Biewald
         

         

        Berne Dem Nachwuchs und dem Fußball wird im diesjährigen Programm der Kulturmühle Berne ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Dem Fußball, weil Deutschland hoffentlich bei der Europameisterschaft in Frankreich jubeln darf; dem Nachwuchs, weil sich junge Musiker und Poeten auf der Berner Bühne dem Publikum vorstellen.

        Samath Perera und Philipp Naber sind zwei Berner Jungs, denen eine fast intime Beziehung zu ihren Gitarren nachgesagt wird. Sie bilden das Duo „Day By Night“ und präsentieren sich in ihrem Heimatort gleich bei zwei Gelegenheiten: Einmal anlässlich ihres eigenen Konzerts in der Kulturmühle und dann nochmals im Rahmen des Sommerfestes der Kultureinrichtung. Musikalisch ist das Duo im Bereich Acoustic-Pop zu Hause. Samath Perera und Philipp Naber bringen Eigenkompositionen zu Gehör, wobei der musikalische Einfluss von Bands wie „Our Last Night“ und „This Wild Life“ spürbar wird.

        Am Konzertabend (27. Mai ab 20 Uhr) wird zudem Mirko Gilster eine Auswahl seiner Texte präsentieren. Der Poetry Slammer unterhält mittlerweile ein Publikum über die regionalen Grenzen hinaus und veröffentlichte bereits im Alter von 16 Jahren sein erstes Buch „Das Leben hat keinen Humor“.

        Beim Thema Poetry Slam schlägt die Kulturmühle auch das nächste Kapitel der regionalen Nachwuchsarbeit auf: Im Rahmen von drei Lesebühnen „Brot und Lyrik“ im Laufe des Jahres stellen sich junge Poetry Slammer mit ihren Ideen von der Welt der Poesie vor.

        Der Sommer gehört dann dem Fußball: Vom 10. Juni bis 10. Juli findet die Europameisterschaft in Frankreich statt. Die Kulturmühle überträgt alle Spiele mit deutscher Beteiligung auf drei Leinwänden.

        Einen festen und dauerhaften Platz im Terminkalender hat hingegen das Frauenfrühstück: Das findet immer am ersten Mittwoch im Monat von 9 bis 12 Uhr in der Kulturmühle statt. Infos dazu gibt es bei Karin Dialer-Strackerjan unter Telefon 04404/9878766.

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          Jubiläum wird angemessen gefeiert 

          Von Torsten Wewer
           

           

           

          Berne Ein Vierteljahrhundert Kulturmühle Berne: Zu diesem Jubiläum hat das Team des Trägervereins ein besonders umfangreiches Programm zusammengestellt. Bis zur Sommerpause gibt es Kabarett, Musik, Kino- und Filmabende sowie Literaturveranstaltungen.

          In der zweiten Jahreshälfte sind dann weitere interessante Kulturveranstaltungen geplant.

           

          Kabarett

          Lüder Wohlenberg ist am Freitag, 10. Februar, mit seinem politisch-medizinischem Kabarettprogramm „Wird schon wieder – die Hoffnung stirbt zuletzt“ zu Gast. Wohlenberg kennt das Gesundheitssystem von beiden Seiten der Nadel, denn er ist selbst studierter Mediziner und weiß, was die Medizin kann und wo sie besser das Skalpell in der Verpackung stecken lässt. Der Kabarettabend beginnt um 20 Uhr. Die Eintrittskarte kostet 15 Euro, im Vorverkauf 13 Euro.

           

          Kinderkino

          Im Kinderkino am Samstag, 11. Februar, wird um 14.30 Uhr der Film „Kuddelmuddel bei Pettersson und Findus“ für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren gezeigt. „Lola auf der Erbse“ heißt der Film um 16.15 Uhr für Sieben- bis Zehnjährige. Die Karte kostet jeweils 3 Euro, auch im Vorverkauf.

          Viermal im Jahr sollen im Kinderkino künftig Filme für verschiedene Altersklassen gezeigt werden.

           

          Film über Kuba

          Über ihre Reise nach Kuba zeigen Elfie und Wolfgang Heißenhuber am Freitag, 24. Februar, 20 Uhr, einen Film. Eintritt: 5 Euro (auch im Vorverkauf).

          Reiseberichte des Künstlerehepaars aus der Gemeinde Berne sind seit fünf Jahren fester Bestandteil des Kulturmühlenprogramms.

           

          Frauentag

          Der Internationale Frauentag wird am Freitag, 10. März, ab 19 Uhr gefeiert. Für Unterhaltung sorgt das Singer/Songwriterduo Rosy Daze, außerdem gibt es einen kleinen Einblick in die Welt des Poetry Slam. Im Eintrittspreis von 10 Euro (auch im Vorverkauf) ist das Essen enthalten.

           

          Gospels

          Gospels präsentiert der Nordbremer Chor Happyness unter Leitung von Ella Winkelmann am Samstag, 25. März, ab 20 Uhr. Die Eintrittskarte kostet 8 Euro (auch im Vorverkauf).

           

          Folk und Jazz

          Dasha Wright und Cara Thompson präsentieren als Folkbirds am Samstag, 8. April, neben Folk auch Jazz und „keltisches Feuer“. Der musikalische Abend beginnt um 20 Uhr.

           

          Lesebühne

          Kein Eintritt erhoben wird bei der Lesebühne „Brot und Lyrik“ am Freitag, 28. April, 19 Uhr. Junge Künstler können hier ihre literarischen Texte aus eigener Feder vortragen. Diese Poetry Slam-Veranstaltung, die sich speziell an ein jüngeres Publikum richtet, gibt es seit 2016 und soll ebenfalls fester Bestandteil des Programms der Kulturmühle bleiben.

           

          Musikkabarett up platt

          Multitalent Annie Heger ist am Samstag, 29. April, 20 Uhr, mit ihrem plattdeutschen Musikkabarett „Watt’n Skandaal“ zu Gast. Die Eintrittskarte für den Auftritt der Oldenburger Kabarettistin, Sängerin und Moderatorin kostet 15 Euro (Vorverkauf: 13 Euro).

          Szenische Lesung

           

          Ein Höhepunkt im Programm des Jubiläumsjahres ist die szenische Lesung des Bremer Kriminaltheaters am Samstag, 20. Mai, 20 Uhr. Ralf Knapp liest „Die Panne“ von Friedrich Dürenmatt. Das im Stück vorkommende Menü wird als Fingerfoodvariante gereicht. Der Eintritt inklusive Essen beträgt 25 Euro (Vorverkauf, keine Abendkasse).

           

          Nach der Sommerpause

          Nach der Sommerpause ist ein Newcomer-Festival geplant (August), die Musikkomödie „BEM“ (September), ein Auftritt der Kabarettistin La Signora Carmela de Feo (Oktober), Kinotage (Oktober und November) die Lesebühne „Brot und Lyrik“ (November) und schließlich eine plattdeutsche Lesung mit dem Landwirt Matthias Stührwold aus Schleswig-Holstein (November).

           

          Nicht fehlen darf außerdem ein Figurentheater von Birgit Neemann im Dezember als schon traditioneller Abschluss des Veranstaltungsprogramms – nicht nur im Jubiläumsjahr.

           

          In den Monaten September bis Dezember sind darüber hinaus mehrere Veranstaltungen im Zuge der Berner Bücherwochen, die Reinhard Rakow erneut organisiert, geplant.

           

          Das Programm der Kulturmühle nach der Sommerpause stellt die NWZ  noch ausführlich vor.

           

          Kartenvorverkauf

          Eintrittskarten für Veranstaltungen in der Kulturmühle, Lange Straße 74, können im Vorverkauf etwa 14 Tage davor im Restaurant Delikato, Weserstraße 28 in Berne, erstanden oder unter Telefon  04406/ 9899797 vorbestellt werden. Unter dieser Rufnummer gibt es auch alle Informationen über Geschenkgutscheine für Veranstaltungen in der Berner Kulturmühle.

           

           

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            An Ideen & Kontakten fehlt es nicht 

            Von Torsten Wewer
             

             

             

            1992 also hofften Wolfgang Strackerjan und andere, nach Aufgabe das Gebäude der Molkerei an der Weserstraße nutzen zu können. Sogar ein Förderverein mit entsprechendem Namen war bereits gegründet worden. Doch letztendlich scheiterte die Übernahme am Geld.

            Nicht genug Geld – das Dauerthema für Kulturschaffende, auch für die Berner Enthusiasten. Aber wie das so ist bei einer wahren Leidenschaft: So ärgerlich begrenzte Finanzmittel auch sind, bleiben sie am Ende nur eine Hürde, die irgendwie übersprungen wird.

            Das neue und bis heute aktuelle Domizil war mit der Weferschen Mühle an der Langen Straße schnell gefunden. Nach ersten Kulturveranstaltungen an wechselnden Orten, wurde im September 1993 „Richtfest“ gefeiert.

            Musik und Kabarett, jungen Künstlern erste Auftrittsmöglichkeiten verschaffen – was das Kulturprogramm anging und angeht, hat es den Initiatoren weder an Ideen noch an Kontakten gefehlt. Umso mehr mussten die Vereinsmitglieder neben Geld viel Eigenleistung investieren, um die Kulturmühle zu dem zu machen, was sie heute ist.

            Anfangs musste das Gebäude überhaupt nutzbar gemacht werden. Fußboden, Heizung, Sanitäranlagen, Treppe und nicht zuletzt das Dach – es gab reichlich zu tun, um der Kleinkunst einen angemessenen Rahmen zu schaffen. Ohne Unterstützung durch die Kommune, den Landkreis, Banken oder Stiftungen hätten viele Maßnahmen nicht finanziert werden können.

            Nach zehn Jahren als Mieter wurde die Kulturmühle vom Verein schließlich gekauft – ein finanzieller Kraftakt, dem unzählige, nervenaufreibende Verhandlungen vorausgingen. 52 000 Euro hat der Verein für das Mühlengebäude und das rund 1200 Quadratmeter große Grundstück bezahlt. Eine gute Investition, denn nun konnte der Verein für anstehende Maßnahmen auch finanzielle Zuwendungen einwerben.

            Eine große Maßnahme war dann noch einmal der Wiederaufbau des alten Maschinenhauses. Mit einem Tag der offenen Tür wurde der Abschluss der umfangreichen Baumaßnahme 2013 groß gefeiert.

            Doch weitere Maßnahmen stehen an. Im Zuge der Ortskernsanierung wird jetzt die Gestaltung der Freiflächen rund um die Kulturmühle geplant. Bis zur Umsetzung sollte der Vorstand auch wieder komplett sein, nachdem Vorsitzender Clemens Rittel diesen Posten im vergangenen November aus persönlichen Gründen aufgegeben hat.

            Neben Musik- und Kabarettabenden stand und steht die Kulturmühle auch für Workshops, Chorproben, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Schreibwerkstätten und nicht zuletzt (gegen eine Miete) auch für Privatveranstaltungen allen Interessierten offen.

            Was vor 25 Jahren zunächst mit einem Misserfolg begann, ist also längst eine Erfolgsgeschichte geworden. Reinhard Rakow drückt es in seinem Grußwort in der Chronik der Kulturmühle so aus: „Berne und umzu wären ärmer ohne Dich“. Dem ist nichts hinzuzufügen.

             

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              Chronik zum 25. Geburtstag 

              Von Torsten Wewer
               

               

              Ab 14 Uhr sind dann alle interessierten Bürger aus Berne und Umgebung zum Mitfeiern rund um die Kulturmühle, Lange Straße 74, eingeladen. Nachdem Kaffee und Kuchen geschmeckt haben, beginnt um 15 Uhr der Auftritt des Zauberers Friedrich.

              Gegen 18 Uhr tritt dann der Chor Courage auf, der eine enge Verbundenheit mit der Kulturmühle hat. Gutes Wetter vorausgesetzt, soll auch gegrillt werden. Um 20 Uhr setzen dann Joe Dinkelbach mit Britta Dinkelbach und Band den musikalischen Schlusspunkt unter den Feier-Tag.

              Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens ist in den vergangenen Monaten eine Chronik erstellt worden, die am 10. Juni vorgestellt werden soll. Sie beschreibt die Anfänge, die Entwicklung, erinnert an die vielen ehrenamtlich Engagierten und die vielen unvergesslichen Kulturveranstaltungen.

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                Satirische Überlebenshilfe

                Von Julia Ladebeck
                 

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                  Vorsitzender wird gesucht


                   

                  Berne. Seit März 2016 hatte Clemens Rittel den Vorsitz der Kulturmühle Berne inne. Eine große Herausforderung, galt es doch, ein fast komplett neues Team zu bilden, das die mannigfaltigen Aufgaben bewältigen kann. Über die Monate hat sich ein festes Team gefunden, das eben diesen Aufgaben gewachsen ist. Auch etliche fleißige Helfer, die immer bei Bedarf mit anpacken, gehören dazu.

                   

                  „Doch ergeben sich manchmal private Ereignisse, die es erforderlich machen, das Leben ein wenig ruhiger anzugehen“, berichtet der Kulturmühlenverein in seiner jüngsten Pressemitteilung. Und so bat Clemens Rittel

                  darum, das Amt niederlegen zu dürfen. Er wird der Kulturmühle jedoch erhalten bleiben und unter anderem die Internetpräsenz des Vereins pflegen und einspringen, wo gerade Not am Mann ist. Die Lücke schließt vorerst der stellvertretende Vorsitzende Firouz Hanifi . Wunsch ist es allerdings, die Lücke bis zur Mitgliederversammlung am 22. Februar schließen zu können, da das Jahr 2017 auch ein Jubiläumsjahr für die Berner Kulturmühle ist. Das

                  Team der Kulturmühle freut sich daher über alle Personen, die sich bereit erklären, Aufgaben zu übernehmen und damit für den Ort Berne ein wertvolles Stück Kultur zu erhalten und weiter auszubauen.

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                    25 jähriges Jubiläum

                    Von
                     

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                    Im April gastiert Annie Heger aus Oldenburg mit ihrem Musikkabarett op Platt „Watt’n Skandaal“ in der Mühle. (FR)

                     

                    Dabei werden der Chor „Courage“ und der Zauberer Friedrich auftreten, außerdem sollen die Interpreten Joe und Britta Dinkelbach dem Fest Glanz verleihen.

                    Mit dem Programm für das ganze Jahr will die Kulturmühle im Jubiläumsjahr weitere besondere Akzente setzen. Den Anfang macht am Freitag, 10. Februar, Lüder Wohlenberg. Der Arzt mit der Profession Kabarettist kennt das Gesundheitssystem von beiden Seiten der Nadel und wird in seinem politisch-medizinischen Kabarett aufzeigen, was die Medizin kann und wo sie besser das Skalpell in der Verpackung stecken lässt.

                    Am Sonnabend, 11. Februar, startet ein neues Kinderkino. Vier Mal im Jahr werden Filme für verschiedene Altersgruppen gezeigt. Das Kino für Erwachsene lädt für Freitag, 24. Februar, zu einem weiteren filmischen Reisebericht von Elfi und Wolfgang Heißenhuber ein. Anlässlich des Internationalen Frauentages feiern die Berner Frauen am Freitag, 10. März, ein Fest. Sie werden vom Singer-/Songwriterduo Rosy Daze unterhalten und erhalten einen kleinen Einblick in die Welt des Poetry Slams. Sonnabend, 25. März, folgt ein Konzert des Nordbremer Gospelchores „Happyness“ unter Leitung von Ella Winkelmann.

                    Am Sonnabend, 8. April, gastieren Dasha Wright und Cara Thompson in Berne. Die Teufelsgeigerinnen mit den wunderbaren Stimmen werden als „Folkbirds“ mit ihrer Show Herzen berühren, so die Ankündigung. Die Reihe „Brot und Lyrik“ mit literarischen Texten wird am Freitag, 28. April, fortgesetzt. Schon einen Tag später, am Sonnabend, 28. April, will die Oldenburger Kabarettistin, Sängerin und Moderatorin Annie Heger mit ihrem Musikprogramm op Platt „Watt’n Skandaal“  begeistern.

                    Als weiteren Höhepunkt im Veranstaltungskalender kündigt die Kulturmühle für Sonnabend, 20. Mai, eine szenische Lesung des Bremer Kriminaltheaters an. Ralf Knapp wird „Die Panne“ von Friedrich Dürrenmatt interpretieren. Nach dem Festsonnabend im Juni und der Sommerpause startet die Kulturmühle im August mit einer weiteren Neuheit. Sie lädt zu einem Newcomer-Festival ein. Es soll jungen Künstlern die Möglichkeit bieten, ihr Können zu präsentieren.

                    Im September wird die intergalaktische Musikkomödie „BEM! ME UP“ des Berliner Trios BEM! folgen. Ganz besonders stolz ist das Programmteam der Mühle, dass es gelungen ist, „La Signora Carmela de Feo“ für einen Auftritt im Oktober zu gewinnen. Die Musikerin, Sängerin, Schauspielerin und Komödiantin ist Trägerin des Bayerischen Kabarettpreises.

                    Sie fegt mit unglaublicher Energie über die Bühne, tanzt, singt und spielt, was das Zeug hält. Sie begleitet sich bei ihren Liedern auf dem Akkordeon und zeigt in ihren Texten große Komik. Neben der Lesebühne „Brot und Lyrik“ und einem weiteren Kinotag wird der Monat November kulturell mit einer plattdeutschen Lesung des Landwirts Matthias Stührwoldt aus Schleswig-Holstein abgerundet.

                    Zum Abschluss des vielseitigen Veranstaltungskalenders 2017 spielt Birgit Neemann vom Mobilen Figurentheater Bremen in der Kulturmühle Berne.

                    Kulturmühle – Gründung und Ziel

                    Der Verein „Kulturmühle Berne“ wurde im Juni 1992 zunächst als Förderverein „Molkerei“ gegründet. Er hätte damals gern die aufgegebene Stedinger Molkerei an der Weserstraße als neues Kulturzentrum erworben, wurde allerdings von einer zahlungskräftigeren Investorin überboten. Die Mitglieder konzentrierten ihr Interesse daraufhin auf die Wefer-Mühle von 1904 an der Langen Straße, die sie ab 1993 mieteten. Ziel war es, auf dem Land ein Kulturangebot für alle Altersgruppen und Interessen zu etablieren. Ein engagiertes Vorstandsteam um Wolfgang und Karin Strackerjan und Wolfgang Focke installierte in den folgenden zehn Jahren ehrenamtlich ein Kulturprogramm, das es in dieser Vielfalt zuvor in Berne noch nicht gegeben hatte. Der Verein erhielt zum Betrieb der Mühle weder damals noch heute regelmäßige kommunale Zuschüsse. Mit Unterstützung der Gemeinde Berne gelang es dem Verein 2003, das Gebäude käuflich zu erwerben und unter Einwerbung von Fördermitteln zu einem Kulturhaus auszubauen, mit dem die Gemeinde heute stolz wirbt. Auch nach einem Vierteljahrhundert finanziert das ehrenamtliche Team den Betrieb der Kulturmühle aus eigenen Mitteln.

                     

                     

                     

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                      Den kleine Maulwurf haben alle lieb 

                      Von Gabriele Bode
                       

                      Berne Unter der Wiese von Bauer „Knolle“ und seinen Kühen lebt der Maulwurf Grabowski. Mit dem Landwirt, den Birgit Neemann in der Berner Kulturmühle bei ihrer alljährlichen Figurentheatervorstellung dieses Mal mit einer Kartoffel und einem Handschuh zum Leben erweckt, kommt der Maulwurf ganz gut klar. Auch mit dessen Kühen Liese, Lotte und Lotte- Liese oder den Krähen, die Grabowski gerne als leckeren Snack verspeisen würden. Ganz entsetzt ist der Maulwurf aber eines Tages, als ein Messtrupp seine Markierungsstäbe mitten durch seine Schlafhöhle bohrt. Als danach auch noch die Heinzelmann-Baukolonne mitten in Grabowskis Zuhause mit ihrer Arbeit beginnt, versteht der kleine Maulwurf die Welt nicht mehr. Schweren Herzens macht er sich auf den Weg, um eine neue Heimat zu suchen.

                      Ganz begeistert sind nicht nur die kleinen Zuschauer von dem Stück, das Birgit Neemann mit unkonventionellen Mitteln auf die Bühne bringt. Da wird eine Gießkanne zum Bagger umgebaut und die Bauarbeiterzwerge tauschen ihre Zipfelmützen gegen Ü-Ei-Bauhelme. Auch der Maulwurf und seine „Schauspielerkollegen“ kommen bestens an.

                      Nach der Vorstellung nutzen viele Kinder die Gelegenheit, um dem niedlichen Hauptdarsteller einmal übers Fell zu streicheln

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                        Birgit Neemann: Maulwurf Grabowski

                        Von

                         

                        Puppenspielerin Birgit Neemann erfreute gut 50 Kinder und Erwachsene in der Kulturmühle mit einer Neuinszenierung des „Maulwurf Grabowski“. Basierend auf dem Kinderbuch spielt sie über fast 40 Minuten höchst amüsant mit der Vorstellungskraft der Kinder. In der Rahmenhandlung übernimmt die die Rolle von Elvira Blümel, die nach einer spannenden Geschichte für ihre Enkelin Pauline such. So entwickelt sie die Erlebnisse von Grabowski, der aus seinem Bau vertrieben wird, weil auf seiner Wiese ein Supermarkt gebaut wird.

                        Birgit Neemanns Spiel überrascht auch durch die pfiffigen Requisiten. Sie kommt mit einer kleinen Bühne aus, auf der alles seinen wohldurchdachten Platz hat. Elvira Blümels Gartentisch ist mit einer grün-geblümten Decke Wiese für die Kühe Liese, Lotte und Lotteliese. Es sind Milchkartons, aus denen sich mit einem Handgriff Beine klappen lassen. Der Gartentisch lässt sich ruckzuck halbieren: Für Grabowskis Bau stellt die Puppenspielerin die hintere Hälfte hoch, seine Wanderung zu einer neuen Wiese findet auf der vorderen Hälfte statt.

                        Landvermesser messen die Wiese aus. Ein Zollstock, der sich beliebig formen lässt, reicht hier für die Fantasie der Zuschauer. Ein gelber Helm und gelbe Gummistiefel stellen den Polier der Baufirma Heinzelmann dar. Bei den Bauarbeitern allerdings handelt es sich um eine Gruppe Zwerge, denen Birgit Neemann vor dem Betreten der Baustelle die roten Zipfelmützen gegen gelbe Helme tauscht.

                        Das Puppenspiel bereitete Kindern wie Erwachsenen sichtliches Vergnügen. Viele Ideen sorgten bei Großen wie Kleinen gleichermaßen für Gelächter. So kommt Maulwurf Grabowski schließlich an eine viel befahrene Straße. Originelle Idee: Auf ein breites Band geklebte Spielzeugautos rasen – über ein großes Rad gekurbelt – an den Zuschauern vorüber.

                        Am Ende der rund 40-minütigen Vorstellung bedankten sich einige Eltern bei Birgit Neemann für die hübsche Aufführung und fragten gleich nach dem Titel des Stückes in der Adventszeit 2017. Das werde der „Rabe Socke“ sein, erfuhren sie. Außer den Familien, die die öffentliche Vorstellung besuchten, sahen auch 220 Kinder der Kindertagesstätten Berne, Ganspe, Neuenkoop und des Spielkreises Tobias in gesonderten Vorstellungen den Maulwurf Grabowski in der Kulturmühle Berne.

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                          Kultur lässt sich verschenken!

                          Von Hannelore Johannesdotter
                           

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                            Samstag, 09. Dezember, 15:30

                            Mobiles Figurentheater
                              Birgit Neemann

                                Rabe Socke

                            Veranstaltung für Alle
                             

                            Die Geschichten vom Raben Socke
                            freche und witzige Geschichten nach den Büchern von Nele Moost

                            Für Kinder ab 3 Jahren und die ganze Familie.

                             

                            Eigentlich ist Rabe Socke ein netter Kerl, nur zeigt er diese Seite erst einmal nicht.
                            Viel lieber ist er frech un d hat dann gar keine Lust, nett,  lieb  und hilfsbereit zu sein.
                            Nest aufräumen ist für ihn ein Gräuel und dass seine Freunde ihm
                            seine Geburtstagswünsche „stehlen ",  lässt ihn  richtig zornig werden.

                            Doch dank seiner vielen F reunde lernt der kleine Rabe Socke, dass Freund schalt heißt,
                            nicht alles nur nach  seinem  eigenen Kopf zu machen.

                             

                            Spieldauer: ca. 50 Minuten

                            Eintritt 7 € (Vorverkauf 7 €)
                            Weitere Info´s unter http://www.mobiles-figurentheater-bremen.de

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                              puppentheater-birgit-neemann-1-2017-12-08

                              Freitag, 08. Dezember

                              Mobiles Figurentheater
                                Birgit Neemann

                                  Rabe Socke

                              Veranstaltung für die Kindergärten

                              Öffentliche Veranstaltung siehe 09.12.2017

                               

                              Die Geschichten vom Raben Socke
                              freche und witzige Geschichten nach den Büchern von Nele Moost

                              Für Kinder ab 3 Jahren und die ganze Familie.

                               

                              Eigentlich ist Rabe Socke ein netter Kerl, nur zeigt er diese Seite erst einmal nicht.
                              Viel lieber ist er frech un d hat dann gar keine Lust, nett,  lieb  und hilfsbereit zu sein.
                              Nest aufräumen ist für ihn ein Gräuel und dass seine Freunde ihm
                              seine Geburtstagswünsche „stehlen ",  lässt ihn  richtig zornig werden.

                              Doch dank seiner vielen F reunde lernt der kleine Rabe Socke, dass Freund schalt heißt,
                              nicht alles nur nach  seinem  eigenen Kopf zu machen.

                               

                              Spieldauer: ca. 50 Minuten

                              Eintritt 7,00 €
                              Weitere Info´s unter http://www.mobiles-figurentheater-bremen.de

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                                puppentheater-birgit-neemann-1-2017-12-08

                                Donnerstag, 07. Dezember

                                Mobiles Figurentheater
                                  Birgit Neemann

                                   Rabe Socke

                                Veranstaltung für die Kindergärten

                                Öffentliche Veranstaltung siehe 09.12.2017

                                 

                                Die Geschichten vom Raben Socke
                                freche und witzige Geschichten nach den Büchern von Nele Moost

                                Für Kinder ab 3 Jahren und die ganze Familie.

                                 

                                Eigentlich ist Rabe Socke ein netter Kerl, nur zeigt er diese Seite erst einmal nicht.
                                Viel lieber ist er frech un d hat dann gar keine Lust, nett,  lieb  und hilfsbereit zu sein.
                                Nest aufräumen ist für ihn ein Gräuel und dass seine Freunde ihm
                                seine Geburtstagswünsche „stehlen ",  lässt ihn  richtig zornig werden.

                                Doch dank seiner vielen F reunde lernt der kleine Rabe Socke, dass Freund schalt heißt,
                                nicht alles nur nach  seinem  eigenen Kopf zu machen.

                                 

                                Spieldauer: ca. 50 Minuten

                                Eintritt 7,00 €
                                Weitere Info´s unter http://www.mobiles-figurentheater-bremen.de

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                                  Lesebrille auf alten und neuen Büchern in verschiedenen Druckschriften, aufgenommen am 2.4.2012. Foto: Jens Kalaene dpa/lbn

                                  Freitag, 01. Dezember, 19:30

                                  Bücherwochen "FRIEDENLIEBEN"

                                    Vortrag / Lesung Prof. Dr. Gerhard Trabert
                                                                  und Anita Zimmermann

                                   

                                  „Gratwanderung“

                                  Als „Arzt ohne Grenzen“ rund um die Welt 
                                  Berichte, Reflektionen und Musik

                                   

                                  Prof. Dr. Gerhard aus ReinMain:

                                    Hochschule Wiesbaden, Arzt & Dipl. Pädagoge
                                   

                                  Anita Zimmernmann aus Mainz:

                                    Dipl. Sozialpädagogin

                                   

                                  weitere Info´s unter: http://www.reinhardrakow.de/

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                                    Lesebrille auf alten und neuen Büchern in verschiedenen Druckschriften, aufgenommen am 2.4.2012. Foto: Jens Kalaene dpa/lbn

                                    Samstag, 18. November, 19:30

                                    Bücherwochen "FRIEDENLIEBEN"

                                         Vortrag / Lesung Ulrike Hermann

                                     

                                    Marx, Locke, Keynes
                                    – Konflikt- und Befriedungspotentiale makro- ökonomischer Konzepte

                                     

                                    Ulrike Hermann aus Berlin:

                                      Wirtschafsjournalistin (taz), Autorin

                                     

                                    weitere Info´s unter: http://www.reinhardrakow.de/

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                                      Presse-WKR-Logo-1

                                      "Maulwurf Grabowski" in Berne

                                      Von Hannelore Johannesdotter
                                       

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                                        Presse-NWZ-Logo-1

                                        Der Maulwurf Grabowski kommt in die Kulturmühle 

                                        Von Luis Murschetz
                                         

                                        landkreis_delmenhorst_2_9d035617-490a-4dac-9818-8dbd143731b51-405x337Der Maulwurf Grabowski lebt auf der großen bunten Wiese eines Bauern am Stadtrand. Doch eines Tages wird sein behagliches und geruhsames Leben durch Baumaschinen gestört. Grabowski muss sich eine neue Wiese suchen. Wer wissen will, wie es weitergeht, sollte am Samstag, 3. Dezember, in die Kulturmühle in Berne, Lange Straße 74, kommen. Birgit Neemann vom Mobilen Figurentheater Bremen ist wieder zu Gast und führt das Stück „Der Maulwurf Grabowski“ nach dem Kinderbuch-Klassiker von Luis Murschetz auf. Geeignet ist das Stück, Dauer etwa 45 Minuten, für Kinder ab drei Jahren. Beginn ist um 15.30 Uhr. Der Eintritt kostet sechs Euro.

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                                          Von Barcelona nach New York

                                          Filmabend am Freitag
                                           

                                          1_20020616_91971h-202x337Berne In der Kulturmühle Berne, Lange Straße 74, findet an diesem Freitag, 18. November, ein Filmabend mit dem Titel „Barcelona und New York – Diesseits & und Jenseits des Atlantik“ statt. Elfi und Wolfgang Heißenhuber zeigen in zwei Filmen die Besonderheiten der beiden Städte. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro.

                                          Barcelona, die katalanische Hauptstadt, lädt zum Flanieren ein, etwa über die berühmten „Rambla de Canaletes“ mit Gaucklern und Musikern. Cafés, Blumenstände und Brunnen laden zum Verweilen ein. Auch die Markthalle „Mercat de la Boqueria“ liegt in der Nähe. Hier bleibt kein Wunsch offen. Schinken, Weine, Ost und Gemüse werden in dieser Halle aus dem 18. Jahrhundert angeboten. Der spanische Künstler Miro hat mit Mosaiken die Pflastersteine geschmückt.

                                          Auch die Kathedrale „Sagrada Familia“ des Architekten Antoni Gaudi sowie dessen Meisterwerk, die Cas Mila „La Padrera“, werden ein Thema des Films sein.

                                          Der zweite Film widmet sich New York, der Metropolregion mit 18,9 Millionen Menschen. Die Stadt mit den höchsten Lebensunterhaltungskosten in den Vereinigten Staaten ist eine der teuersten Städte der Welt.

                                          New York besitzt aber auch zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, 200 Museen und 150 Theater. Auch sie werden ein Thema im Film des Berner Künstlerehepaars sein.

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                                            Der Maulwurf Grabowski kommt in die Kulturmühle 

                                            Von Torsten Wewer
                                             

                                            Berne Clemens Rittel hat aus privaten Gründen den Vorsitz im Vorstand des Vereins Kulturmühle Berne niedergelegt. Das hat er am Mittwoch mitgeteilt. Bis ein neuer Vorsitzender gefunden ist, übernimmt der stellvertretende Vorsitzende Firouz Hanifi kommissarisch den Vorsitz. Bis zur Jahreshauptversammlung am 22. Februar 2017 soll ein neuer Vorsitzender gefunden worden sein. Rittel hatte den Vorsitz erst im März übernommen. Er wird für den Verein weiter „im Hintergrund“ wirken, kündigte er an.

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                                              Eintrittserklärung der Kulturmühle Berne e. V.Kulturmühle unten
                                               
                                               

                                              Liebe Gäste, Interessierte, Freunde & Förderer,

                                              es hat Ihnen in der Kulturmühle gefallen und jetzt

                                              möchten Sie der Kulturmühle als Mitglied beitreten?

                                               

                                              Dann finden Sie anliegend unsere Eintrittserklärung

                                               

                                                   Download: Eintrittserkärung Kulturmühle Berne e. V.

                                               

                                              Mit freundlichen Grüßen

                                              Clemens Rittel

                                               

                                               

                                               

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                                                Verein wählt neuen Vorstand 

                                                Von Torsten Wewer
                                                 

                                                 

                                                An dem Abend soll es auch einen Ausblick geben: Im Jahr 2017 wird das 25-jährige Mühlenjubiläum gefeiert. Was zu diesem Anlass geplant wird, soll zumindest vorbesprochen werden.


                                                Mehr Infos und das Jahresprogramm unter http://www.kulturmuehle-berne.de

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                                                  "The Incredibles"  

                                                  Von Torsten Wewer
                                                   

                                                   

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                                                    Ein Fest nur für Frauen

                                                    Von Torsten Wewer
                                                     

                                                     

                                                    Gemeinsam mit dem Landfrauenverein Neuenkoop, dem Landfrauenverein Berne-Stedingen, dem Frauenkreis Neuenkoop, dem Frauenfrühstück der Kulturmühle und dem Stedinger Turnverein hat die Gleichstellungsbeauftragte ein kulturelles und kulinarisches Verwöhnprogramm zum Internationalen Frauentag zusammengestellt.

                                                    Karten zum Preis von zehn Euro (Essen und nichtalkoholische Getränke sind darin enthalten) gibt es ab sofort im A&B Markt Trost (Am Breithof) und im Restaurant Delikato im Zentrum Alte Molkerei an der Weserstraße.

                                                    Das Frauenfest findet alle zwei Jahre statt. 2014 wurden mehr als 130 Besucherinnen gezählt.

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                                                      "Ich bin hier das Mädchen für alles"

                                                      Von
                                                       

                                                      Berne. Seit mehr als 20 Jahren steht die Kulturmühle Berne für ehrenamtliche Arbeit und Kultur im ländlichen Raum. Der Verein ist unabhängig von staatlichen Subventionen. Kultureinrichtungen und staatliche Subventionen gehen oft Hand in Hand. Bei der Berner Kulturmühle sorgen hingegen seit über zwanzig Jahren ehrenamtliche Vereinsmitglieder für den Betrieb und das Programm der Kleinkunstspielstätte in der südlichen Wesermarsch. Geschäftsführerin Karin Dialer-Strackerjan ist von Anfang an dabei.

                                                      „Damals herrschte nicht nur in Berne eine unglaubliche Aufbruchstimmung, etwa zeitgleich wurde ja auch die Seefelder Mühle gegründet“, erinnert sich Karin Dialer-Strackerjahn an die Gründungszeit des Berner Kulturvereins Ende der 80er. „Es gab zahlreiche Zuzüge aus urbanen Gegenden, und viele wollten kulturelle Erlebnismöglichkeiten, die zu diesem Zeitpunkt vor Ort quasi nicht vorhanden waren.“

                                                      Zunächst initiierte der zu diesem Zweck formierte Verbund kulturinteressierter Berner Bürger seine Konzerte und Veranstaltungen im „Kulturzentrum Alte Molkerei“. Der Name bezog sich auf eine dort ansässige Molkerei. Als dieser Betrieb umzog und die Immobilie höchstbietend versteigert wurde, überstieg der gewünschte Preis die finanziellen Mittel des noch recht frisch konstituierten Kulturvereins.

                                                      Der Berner Architekt Gerd Logemann war es, der seine Vereinskameraden auf das zum Verkauf stehende Mühlengrundstück der Erbgemeinschaft Frieling hinwies. „Sowohl die damaligen Besitzer als auch die Gemeinde zeigten sich angetan von unserer Idee, das alte Mühlengebäude als Kulturstätte zu nutzen“, erinnert sich Dialer-Strackerjan, die gemeinsam mit Ehemann Wolfgang, Verena Delius, Inge Klinkauf und Dieter Briese zu den Gründungsmitgliedern des Kulturvereins gehört.

                                                      Anfang der Neunzigerjahre übernahm der Verein das Gebäude zunächst als Mieter, sparte sich die ersten Jahresmieten jedoch durch eigenhändige Instandsetzung des denkmalgeschützten Mühlengebäudes. „Die Mühle befand sich damals quasi in einem Rohbauzustand. Es gab nicht einmal einen Fußboden.“

                                                      Zu diesem Zeitpunkt gab es rund 100 Vereinsmitglieder. In Eigenregie und ehrenamtlich sanierten und renovierten sie ein halbes Jahr lang mit Feuereifer das Mühlengebäude. Zu den Vereinsmitgliedern1195527_1_teasersmallnocrop_532e145529180 gesellten sich weitere Helfer. „Noch am Tag der ersten Veranstaltung wurden die letzten Fliesen in den Sanitärräumen geklebt“, erinnert sich Dialer-Strackerjan schmunzelnd.

                                                      Ob die erste Veranstaltung in der neuen Vereinsheimat noch 1992 oder doch erst ein Jahr später war, können die Vorstandsmitglieder heute nicht mehr mit absoluter Sicherheit sagen. Sie erinnern sich jedoch lebhaft an die inhaltliche Vereins-Entwicklung. Anfangs lag der Fokus auf klassischen Konzerten. Die damaligen Vorsitzenden Verena Delius und Inge Klinkauf initiierten zudem ein sonntäglich geöffnetes „Mühlencafé“. „Beide waren mit viel Herzblut und Idealismus bei der Sache“, weiß Dialer-Strackerjan.

                                                      Jedoch stießen nicht alle öffentlichen Angebote des Vereins auf entsprechende Resonanz: Das „Mühlencafé“ stellte seinen Betrieb nach etwa zwei Jahren ein. Diskussionen über die inhaltliche Ausrichtung der Programmangebote führten Mitte der Neunzigerjahre zu Veränderungen im Vorstand. Die zeitweise politische Unterstützung bereitete dem Verein zudem Probleme. Nach dem Auslaufen der mietfreien Nutzungsmöglichkeit des Mühlengebäudes übernahmen nämlich „Die Grünen“, zu deren Mitgliedern auch Vereinsgründungsmitglied Wolfgang Strackerjan zählte, für ein Jahr die Gebäudemiete. Allerdings: „Unter den Bernern war schnell von einem ,Grünen Zentrum‘ die Rede, mit dem sich nicht jeder identifizieren konnte“, reflektiert Karin Dialer-Strackerjan. Sie und Ehemann Wolfgang kehrten dem Vorstand aufgrund interner Unstimmigkeiten den Rücken, Delius und Klinkauf legten ihre Vorstandsarbeit nieder. Auf Bitten von Wolfgang Focke, der seit Mitte der Neunzigerjahre bis heute das Amt des ersten Vorsitzenden bekleidet, stieß das Ehepaar Strackerjan dann später wieder zum Kulturmühlenvorstand.

                                                      Im Jahre 2000 legte der damalige Bürgermeister Bernd Bremermann dem Verein nahe, die seit fast zehn Jahren genutzte Immobilie samt Grundtstück zu erwerben. Neben der Gemeinde, die den halben Kaufpreis beisteuerte, erhielt der Verein zusätzliche Spenden von Sponsoren und Privatpersonen von insgesamt 8000 Euro.

                                                      „Das war sowohl ein bewegender Vertrauensbeweis als auch eine schöne Anerkennung für unsere bis dahin geleistete Arbeit“, ist Karin Dialer-Strackerjan auch heute noch gerührt. Handwerkliche und finanzielle Unterstützung wird dem Verein im Übrigen immer noch zuteil.

                                                      Wurde bis dato ausschließlich das Mühlengebäude für die Veranstaltungen genutzt, erschlossen sich mit dem Grundstückserwerb neue Gestaltungsmöglichkeiten. Es wurden „nach zwanzig Jahren längst überfällige“ Sanierungs- und Renovierungsarbeiten am Mühlengebäude vorgenommen. Auch das einstige Maschinenhaus wurde grundlegend renoviert und 2013 für Veranstaltungen und Publikumsverkehr freigegeben. Durch einen gläsernen Mittelbau soll dieses noch in diesem Jahr mit dem Hauptgebäude verbunden werden. Eine angrenzende Werkstatt befindet sich nun ebenfalls im Vereinsbesitz.

                                                      Musik, Theater, Kabarett und Travestie haben bei der Kulturmühle Berne eine Heimat gefunden. „In den letzten Jahren hat sich recht deutlich herauskristallisiert, was unser Publikum sehen möchte“, konstatiert Reiner Clasen, seit Februar Nachfolger des verstorbenen Wolfgang Strackerjans als Vorsitzender des Gebäuderates im Verein.

                                                      Das Publikum kommt aus dem gesamten niedersächsischen und bremer Umland. „Seit der Sanierung 2013 begrüßen wir zu jeder Veranstaltung mindestens 80 Zuschauer, oft sind wir sogar ausverkauft“, so Dialer-Strackerjan. Eine neue Internetpräsenz ist seit Beginn des Jahres auf den neuen Programmbeirats-Vorsitzenden Clemens Rittel zurückzuführen. Mehr als zwölf bis vierzehn jährlichen Veranstaltungen sollen es aber nicht werden, obwohl Rittel täglich durchschnittlich zwölf eingehende Künstlerbewerbungen registriert. „Eine qualitativ hochwertige Veranstaltung pro Monat reicht völlig aus“, so Dialer-Strackerjan, zumal der Verein seit seiner Gründung bis heute unabhängig von einem Träger operiert.

                                                      „Die Arbeitsstunden aller Vorstandsmitglieder gewichten sich saisonal unterschiedlich, als statistischer Mittelgesamtwert sind etwa 80 Stunden pro Woche realistisch“, so Reiner Clasen. Doppelt besetzt werden soll bald die Position von Karin Dialer-Strackerjan. Denn: „Neben Kassenführung und Antragsstellungen kümmere ich mich unter anderem um den Einkauf, um Künstler und Gäste versorgen zu können und stelle sicher, das rechtzeitig Plakate und Eintrittskarten verfügbar sind – eigentlich bin ich so ziemlich das ,Mädchen für alles‘“, spricht die Geschäftsführerin und lacht.

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                                                        Lieber Rotwein als Brottrunk

                                                        Von
                                                         

                                                        BRAKE_BERNE_LEMWERDER_tina-teubner-2014-3KABARETT Politisch unkorrekt und herrlich bissig: Tina Teubner begeistert

                                                        Das Publikum erfuhr, wie entspannend es sein kann, Feindbilder zu haben – und dass fortgeschrittenem Alter so mancher Vorteil abzugewinnen ist.

                                                        Berne „Die Schönheit des Anfangs ist der Moment, wo niemand weiß, was kommt, und alles möglich ist“, tönte Tina Teubners Stimme unsichtbar von der Treppe der Berner Kulturmühle. „Sogar, dass Ben sich als großer Pianist erweist, ist in diesem Moment noch möglich“, kündigte die gebürtige Hessin in gewohnt liebenswürdig-bissiger Manier ihren Partner an, bevor sie selbst mit ihrem „Aufstand im Doppelbett“ die Bühne betrat.

                                                        Ausverkauft war das Obergeschoss der Kulturmühle, in der die Kabarettistin das Publikum auch dieses Mal nicht enttäuschte. Während besagter Ben Süverkrüp am Klavier durchaus sehr viel Können bewies, machte sich Tina Teubner herrlich politisch unkorrekt Gedanken über das von vielen Missverständnissen geprägte Zusammenleben von Männern und Frauen, über die Routine des Alltags und über das Altern.

                                                        Statt wie Iris Berben Frischluft und Bewegung zu huldigen, um unter Entsagung jeglicher Vergnügen krampfhaft ewig jung auszusehen, bekannte sich Teubner lieber zu Rotwein und Pommes – und dazu, schon seit frühester Jugend ein Sportmuffel zu sein. Wenn Inge Meisel mit 80 versuchte, wie 30 auszusehen, warum geht so etwas nicht auch umgekehrt? Dem fortgeschrittenen Alter, in dem man die Jugend in öffentlichen Verkehrsmitteln von den Sitzen reißt oder einfach drinnen rauchen kann, sieht die Kabarettistin begeistert entgegen.

                                                        Wie viel Spaß es machen kann, Demütigungen mit Freundlichkeit zu begegnen, schilderte Teubner äußerst vergnüglich. Ein Feindbild zu haben, wie es etwa ihre Brottrunk schlürfende, fernöstlichen Entspannungstechniken frönende Cousine mit ihrer perfekten Familie darstellt, das sei doch wesentlich besser als der obligatorische Klamotten-Frustkauf.

                                                        Abwechslungsreich, musikalisch und immer wieder mit überraschenden Pointen ging es mit dem Weinglas, der Geige oder der singenden Säge in der Hand durch den Abend. Und donnernd war der Applaus, mit dem Tina Teubner und Ben Süverkrüp von der Bühne der Kulturmühle verabschiedet wurden.

                                                        Als Aufführungsort mit einer ganz besonderen Atmosphäre und einem tollen Publikum würdigte das Paar die Kulturmühle und das große Engagement der vielen ehrenamtlichen Vereinsmitglieder, die dieses kulturelle Angebot möglich machten.

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                                                          Auf Asylsuche vor dem Kölner Karneval

                                                          Von
                                                           

                                                          Frau Teubner, Ihre Programme heißen „Aus dem Tagebuch meines Mannes“ und „Aufstand im Doppelbett“, Ihr Buch heißt „Männer brauchen Grenzen.“ Haben Sie ein Problem mit Männern oder mit Ihrem Mann?

                                                          Tina Teubner: Nein, ich liebe meinen Mann. Ich liebe ihn wirklich – ich habe es nur nicht immer auf dem Schirm. Ich überprüfe ja meine Themen nicht nur auf Relevanz, sondern auch auf ihren Unterhaltungswert, und da scheidet die Liebe einfach besser ab als der ADAC oder die große Koalition.

                                                          Was interessiert Sie an Frauen und Männer so sehr?

                                                          Vor allem das, was nicht klappt. Warum haben wir Frauen beispielsweise immer das Gefühl, indem man ein Problem ausspricht, ist es aus der Welt, und warum geben uns die Männer immer das Gefühl: Erst indem man ein Problem ausspricht, ist es in der Welt. Im Ernst: Beziehungen, sie sind der Kern unserer Gesellschaft, und sie sind das, was am Ende zählt.

                                                          Haben Sie deshalb den Ratgeber „Männer brauchen Grenzen“ geschrieben?

                                                          Mag sein. Warum soll das, was für die geliebten Kinder gut ist, nicht auch für den geliebten Mann gut sein? Erstaunlich genug, dass es einen Erziehungsratgeber für Männer bislang noch nicht gab, wo wir Frauen doch so gerne die Männer zu ihrem Vorteil verändern. Es haben einfach zu viele Freundinnen in meiner Küche gesessen, die immer wieder verzweifelt versuchen, mit ihren Männern zu kommunizieren, während die Männer so tun, als wäre ihre Ehe ein Fall für Amnesty International. Denen wollte ich mit meinem Buch gnadenlos gute Laune machen. Den Frauen und den Männern.

                                                          Der Terminkalender auf Ihrer Homepage enthält 62 Bühnenshows und Fernsehtermine zwischen Bremerhaven und der Schweiz innerhalb von sieben Monaten. Wie schaffen Sie das?

                                                          Ich liebe meinen Beruf. Sonst wäre das nicht möglich. Es nimmt viel Energie, aber es gibt auch viel Energie.

                                                          Welchen Stellenwert haben Ihre Auftritte auf vergleichsweise kleinen Bühnen wie der in der Kulturmühle Berne?

                                                          Es ist was ganz besonderes, so nah am Publikum zu sein.

                                                          Jedes Publikum ist anders, vermute ich. Wie unterscheidet sich das ländliche vom städtischen Publikum?

                                                          Es lebt auf dem Land. Nein – wie das Publikum ist, hängt vielmehr davon ab, was die Bühnen über die Jahre anbieten. Wenn immer nur Comedy läuft, erwartet das Publikum natürlich seichte Kost; wenn auch Kabarett läuft, kann man mit einem wachen, kritischen Publikum rechnen.

                                                          Welchen Stellenwert, glauben Sie, hat das Kabarett auf dem flachen Land?

                                                          Den gleichen, wie in der Stadt. Kabarett soll den Menschen die Augen öffnen und die Themen humorvoll betrachten.

                                                          Welcher Kabarettist kann Sie noch überraschen?

                                                          Wenn einer die Tür zu seiner Welt aufmacht, dann gehe ich durch. So wie zum Beispiel Josef Hader in seiner Urnen-Nummer. Sie zeigt, Kleinkunst ist ein Genre, das vor großen Themen nicht Halt machen muss. Oder Volker Pispers, der mir verblüffend die Welt erklärt. Auch Nessi Tausendschön verehre ich sehr.

                                                          Und was machen Sie nach dem Auftritt?

                                                          Da fahren wir in unser wunderschönes Haus in Norderschwei. Wir haben uns dort ein zweites Zuhause geschaffen, weil wir die Landschaft und die Menschen hier so lieben. An dieser Stelle ein großer Dank für das Asyl vor dem Karneval in Köln: Ich muss nicht erleben, wie mein Frauenarzt als Marienkäfer verkleidet vor meiner Haustüre strandet.

                                                           

                                                           

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                                                            Umbau nahezu beendet

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                                                            BRAKE_BERNE_LEMWERDER_2_835569f7-c63c-4d2b-9994-a167a4005761--448x337Clemens Rittel sitzt Programmbeirat vor

                                                            Berne Maßgeblich war Gründungsmitglied Wolfgang Strackerjan am Aufbau der Kulturmühle beteiligt, die sich seit 2003 im Besitz des Vereins befindet.Unermüdlich trieb er den Aufbau der Nebengebäude voran und schaffte es buchstäblich mit letzter Kraft das Maschinenhaus fertigzustellen, würdigte der Vorsitzende Wolfgang Focke bei der Jahreshauptversammlung des Kulturmühle Vereins den Idealismus und die unbändige Schaffenskraft des Freundes, der im Juni 2013 verstarb, bevor zur Tagesordnung übergegangen wurde.

                                                            Nach der im vergangenen Jahr abgeschlossenen Renovierung der sanitären Anlagen und des Einbaus erforderlicher Brandschutzmaßnahmen in der Mühle sowie der Einweihung des Maschinenhauses als zusätzlichen Veranstaltungsraum, ist der Umbau des gesamten historischen Gebäudeensembles nach 22 Jahren nun fast abgeschlossen, freute sich Geschäftsführerin Karin Dialer-Strackerjan über das gemeinsam Erreichte.

                                                            Lediglich ein Verbindungsbau zwischen Haupt-und Maschinenhaus sei jetzt noch geplant, der voraussichtlich mit rund 31 000 Euro zu Buche schlagen und spätestens
                                                            im nächsten Jahr fertig werden soll. Die Pläne für den Flachdachbau sind in den kommenden Tagen fertig, um bei der Gemeinde eingereicht zu werden.

                                                            In dem von viel Glas umgebenen Verbindungsteil sollen beispielsweise die restaurierten Schwungräder ihren Platz finden, erklärte die Geschäftsführerin das Vorhaben. Zwei Drittel der Kosten werden dabei, wenn alles klappt, von der Kommune im Rahmen des Städtebauförderungskonzeptes übernommen. Als reine Vorsichtsmaßnahme und um auf der sicheren Seite zu sein, ist im März außerdem noch eine statische Prüfung des Hauptgebäudes geplant, hieß es weiter. Dem soliden Holzboden im oberen Stockwerk schenken die Mitglieder jedoch ihr volles Vertrauen.

                                                            Erfolgreich war das Programm, das Programmbeirat Jürgen Graupner und sein Team 2013 auf die Beine stellen konnten. 1360 Besucher fanden sich zu den stets gut besuchten Konzerten, Kino-und Kabarettvorstellungen, Lesungen oder Frauenfrühstücken ein. Von der Agentur Songs and Whispers trennte man sich jedoch im letzten Frühjahr aufgrund von vertraglichen Unregelmäßigkeiten – auch wenn es den Mitgliedern um die an diese Agentur gebunden jungen Künstler leidtut.

                                                            Bei den anstehenden Wahlen sprachen alle 15 Anwesenden Wolfgang Focke und Karin Dialer-Strackerjan erneut das Vertrauen als Vorsitzenden und Geschäftsführerin aus. Zur nächsten Jahreshauptversammlung ist eine Satzungsänderung geplant, die diese Ämter mit jeweils einem Stellvertreter entlasten soll. Zum neuen Vorsitzenden des Programmbeirats wurde Clemens Rittel gewählt. In Abwesenheit ernannte man Rainer Clasen zum Vorsitzenden des Gebäudebeirats.

                                                            Der nächste von vielen kulturellen Höhepunkten wird an diesem Sonnabend, 1. März, Tina Teubner mit „Aufstand im Doppelbett“ sein. Im Sommer ist außerdem wieder das gemeinschaftliche Mitfiebern bei der Fußball-WM geplant.

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                                                              Aufstand im Doppelbett

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                                                              Um Beziehungen geht es bei dem Auftritt von Tina Teubner. Dabei geht sie mit Bis und Ironie gegen das Immergleiche im Alltag an.

                                                              Berne Einen ersten Höhepunkt des Kabaretts in der Kulturmühle Berne gibt es an diesem Sonnabend, 1. März. Ab 20 Uhr tritt Tina Teubner mit ihrem Programm „Aufstand im Doppelbett“ auf. Und wieder müssen sich die Besucher auf einen Abend mit viel Spott und Ironie einstellen.

                                                              „Vor acht Jahren ist das Glück in Form meines Mannes zur Tür hereingekommen. Mein Mann ist immer noch da.“ Die Kunst und das Leben haben einen gemeinsamen Todfeind: die Routine, heißt es in der Ankündigung. Gleichförmigkeit, das Immergleiche, das Mittelmaß, stumpfe Zufriedenheit sind das Ende aller Beziehungen.

                                                              Tina Teubner lässt ein Spottgewitter folgen: auf die Routine und die Ignoranz, auf die Niederlagenverschweiger und das Mittelmaß, auf die Cousine und die Gutmenschen, auf die stumpfe Zufriedenheit und die ewig Wichtigen – und nicht zuletzt auf die Vergänglichkeit dieses betörenden, wahnsinnigen, prallen, wehmütigen, viel zu kurzen Lebens

                                                              Tina Teubner ist der personifizierte Protest gegen solche Erstarrung, die leibhaftige Sabotage am Glatten, Gleichförmigen. Gemeinsam mit ihrem Pianisten Ben Süverkrüp hob sie dieses Programm aus der Taufe, es gedieh einmal mehr zum Triumph über das Immergleiche. Ben Süverkrüp studierte an der Folkwang Hochschule Essen Komposition und Klavier, ist preisgekrönt und medienpräsent.

                                                              Sie widmet sie sich der Frage, wie das mühsam erworbene Glück schließlich bleibt und stellt fest: Gar nicht so einfach. Aber äußerst erheiternd. Wenn man es genau genommen nicht so genau nimmt. Wer es liebt, wenn Lieder, Kabarett und Unfug sich zu einem unbeschreiblichen Gesamtkunstwerk runden – berührend, witzig, aktuell – ist bei Tina Teubner in der Kulturmühle richtig.

                                                              Der Eintritt kostet 18 Euro (Vorverkauf 16)€. Gegen den kleinen Hunger gibt Schinken- und Käsebrötchen und gegen den Durst Getränke.

                                                              Kartenvorverkauf : Restaurant Delicato (Zentrum Alte Molkerei), Weserstraße 28, 27804 Berne Kartenvorbestellung: Telefon 04406/1203 und über die Homepage.

                                                              Mehr Infos unter   www.kulturmuele-berne.de

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                                                                Presse-WKR-Logo-1

                                                                Tina Teubner in der Mühle

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                                                                  Presse-WKR-Logo-1

                                                                  Jahreshauptversammlung

                                                                  Von
                                                                   

                                                                  wellenlinie_1

                                                                    Presse-NWZ-Logo-1

                                                                    Unabhängigkeit ist hier Programm

                                                                    Von
                                                                     

                                                                    BRAKE_BERNE_LEMWERDER_tina-teubner-2014-2Kulturmühle Berne kümmert sich um kulturelles Angebot – Alle Arbeiten ehrenamtlich
                                                                    Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Konzerten und Kabarett. Aber auch Sportveranstaltungen wie die Fußball-Weltmeisterschaft werden gezeigt.

                                                                     

                                                                    Berne Für viele Ratsmitglieder ist der Verein Kulturmühle Berne der Garant für das kulturelle Leben in der Gemeinde. Seit 22 Jahren residiert der Verein an der Langen Straße und bietet den Interessierten über das gesamte Jahr alles, was mit Kunst und Kultur zu tun hat. Einen Großteil des Programm machen Konzerte und Kabarett beziehungsweise Comedyveranstaltungen aus, aber auch Filmvorführungen, Lesungen, Ausstellungen und Kunsthandwerk sowie die Übertragung von Sportveranstaltungen gehören zum Kulturbetrieb. In den Sommermonaten Juni und Juli werden deshalb in diesem Jahr auch wieder die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft übertragen.

                                                                    „Neben der Entwicklung und Durchführung eines ausgewogenen kulturellen Programms waren wir zunächst mit der Instandsetzung des denkmalgeschützten Haupthauses beschäftigt“, sagt Pressewart Clemens Rittel. Das Haus stand seit der Stilllegung des Mühlenbetriebs im Jahr 1936 leer und war dem Verfall überlassen worden.

                                                                    2003 konnte der Verein der Kulturmühle die Immobilie von der Erbengemeinschaft Frieling erwerben und hat seitdem die dazugehörenden Nebengebäude instand gesetzt, um auch diese für die Kulturarbeit zu nutzen. Dies geschehe alles in ehrenamtlicher Arbeit, betont Rittel. Denn anders als bei anderen Kulturzentren dies- und jenseits der Weser, werde der Kulturmühlenverein nicht mit regelmäßigen finanziellen Mitteln ausgestattet, um auch hauptamtliche Kräfte finanzieren zu können. „Sämtliche Gelder von außen müssen einzeln beantragt werden. Diese Unabhängigkeit von einem Träger ermöglicht uns aber auch eine künstlerische Freiheit und Flexibilität“, sagt Rittel. Dies werde auch vom Publikum, das zum größten Teil aus dem weiten Umland kommt, zu schätzen gewusst.

                                                                    Eine Übersicht über die Veranstaltungen in der Kulturmühle in diesem Jahr ist im Infokasten zu finden. Regelmäßig findet hier auch an jedem ersten Mittwoch im Monat der Frauenarbeitskreis Frauenfrühstück statt.

                                                                    wellenlinie_1

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                                                                      Frauenfrühstück

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                                                                        Zum Auftakt ein Reisebericht

                                                                        Von
                                                                         

                                                                        Am Sonnabend, 1. März, 20 Uhr, geht es mit kabarettistischer Unterhaltung weiter. Tina Teubner gastiert mit ihrem Programm „Aufstand im Doppelbett“. Die Künstlerin ist nicht zum ersten Mal Gast in der Kulturmühle. Wer sie schon gehört und gesehen hat, weiß, wie treffend und bissig sie das Beziehungsgeflecht zwischen Frau und Mann analysiert. Ihr zur Seite steht der Pianist Ben Süverkrüp.

                                                                        Ende März geht es musikalisch weiter. Der niederdeutsche Liederpoet Helmut Debus aus Brake wird am Freitag, 28. März, 20 Uhr, auf Plattdeutsch von „Dreien und Weihen“ singen. Dabei begleitet ihn sein Sohn Jakob auf der E-Gitarre. Helmut Debus schreibt seit nahezu 40 Jahren Lieder in plattdeutscher Sprache. Als Sänger und Komponist wurde er mit zahlreichen Kultur- und Literaturpreisen ausgezeichnet. In der Kulturmühle wird er bekannte ältere, aber auch ganz neue, bisher noch unveröffentlichte Titel präsentieren.

                                                                        Ab Februar startet auch wieder das monatliche Frauenfrühstück. Immer am ersten Mittwoch eines Monat ab 9 Uhr sind Frauen allen Alters aus der Gemeinde eingeladen, sich in der Mühle an den gedeckten Tisch zu setzen. Zwischen klappernden Kaffeetassen und Käsebrötchen kommen sie über aktuelle politische, regionale  und allgemeine Themen ins Gespräch und planen gemeinsame Unternehmungen wie Besichtigungen und Kurzreisen. Im ersten Quartal treffen sich die Frauen am Mittwoch, 5. Februar, und Mittwoch, 5. März.

                                                                        Auf der Internetseite www.kulturmuehle-berne.de können sich Interessierte über das neue Programm informieren.

                                                                         

                                                                         

                                                                         

                                                                         

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