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Programmhefte

Stand   : 08.06.2017

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Programm 2. Halbjahr 2017  – 2018 (Flyer)

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Programm 2. Halbjahr 2017 – 2018  (Übersicht)

 

 

 

 

Archiv  
47903534_S Programmheft 2017  Januar – Dezember (Übersicht)

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Programmheft 2017  Januar – Juni (Flyer)

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Programmheft 2017  Januar – Juni (Flyer)

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Programmheft 2016  Januar – Dezember (incl. Korrektur vom 17.03.2016)

47903534_S Programmheft 2015  Januar – Dezember

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Programmheft 2014 März – Dezember

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Programmheft 2014 Januar – Oktober

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Programmheft 2013

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Programmheft 2012

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Programmheft 2011

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Programmheft 2010

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Puppenabenteuer im Meer

Von
 

1079031_1_teasersmallnocrop_52a4e65282a3fBirgit Neemann mit dem „Regenbogenfisch“ in der Kulturmühle

Zacharias Zackenfisch, Kuno Kugelfisch und Henry Wal sind einige der Hauptdarsteller in Birgit Neemanns Aufführung vom „Regenbogenfisch“. Mit dem 45-Minuten-Stück begeisterte das Mobile Figurentheater Bremen jetzt 70 Kinder und Erwachsene in der Kulturmühle Berne.

Ein Besuch der kleinen Ein-Frau-Bühne ist im Programm der Kulturmühle Berne seit Jahren festes Familienangebot in der Vorweihnachtszeit. Dass die Puppenspielerin kein ausgesprochenes Weihnachtsstück auf die Bühne bringt, schmälert die Freude am Spiel in keiner Weise. Und dass sich neben den kleinen Mädchen und Jungen auch die Erwachsenen gut bei der durchdachten Darbietung unterhalten, spricht für das Niveau, auf dem Birgit Neemann arbeitet.

Der glitzernde Regenbogenfisch besteht bei Birgit Neemann einige Abenteuer mit seinen fantasievoll gebauten Freunden Zacharias, Kuno, Fridolin, und Henry, dazu der heilkundigen Muschel Amanda von Austerstedt. Auf der Suche nach Heilalgen in der Teufelsschlucht lernt Harald den Tintenfisch Inky kennen, der weltweit Handel mit Tinte treibt.

Birgit Neemann ist bei ihrer Aufführung Spielerin, Beleuchterin, Technikerin, Kulissenschieberin und Erzählerin in einer Person. Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Das Drehbuch für den „Regenbogenfisch“ ist mit seinen Wechseln von Erzählung, Spiel, Musik und Gesang pädagogisch so überlegt konzipiert, dass der Spannungsbogen über die gesamte Spieldauer erhalten bleibt.

Alles ist durchdacht: Das temperamentvolle Spiel der farbenprächtigen Fische hinter einem transparenten Wellenvorhang genauso wie die Erzählung, zu der die Figurenspielerin alles Licht bis auf einen Spot auf ihr Gesicht löscht. Während sie erzählt, schneidet sie aus gefaltetem Papier eine Fischgirlande, die auseinander gefaltet zu einem ganzen Fischschwarm wird.

Zu Beginn der Vorstellung hatte Birgit Neemann über ihre Vorliebe für Reisezeitschriften vom Meer einen Rahmen für das Theaterstück abgesteckt. Am Ende trat sie wieder aus ihrer Kiosk-Kulisse und schloss das Stück mit glitzernden Fischschuppen ab, die sie an die Kinder verteilte.

 

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    Regenbogenfisch besucht Kulturmühle

    Von
     

    Berne Unterhaltsam und spannend wird es an diesem am Sonnabend, 7. Dezember, um 15.30 Uhr in der Kulturmühle Berne werden, wenn das mobile Figurentheater Bremen auftritt und die Kinder zum Staunen bringen wird. „Der Regenbogenfisch“ heißt das Stück, das aufgeführt wird.

    Und darum geht es: Bunt glitzern die Schuppen des Regenbogenfisches Harald. Er lebt mit seinen Freunden in den Tiefen des Meeres. In mehreren Geschichten wird erzählt, wie der Regenbogenfisch verschiedene Schwierigkeiten überwindet. Poetisch-witzige Geschichten vom Meeresgrund für Kinder ab drei Jahre und die ganze Familie. Die Dauer des Spiels wird etwa 50 Minuten sein. Sechs Euro müssen als Eintritt bezahlt werden. Kartenvorverkauf: Restaurant Delicato (Zentrum Alte Molkerei), Weserstraße 28, Berne. Kartenvorbestellung: Telefon   04406/1203 und im Internet unter www.Kulturmuehle-Berne.de.

    Mehr Infos unter  www.mobiles-figuren-theater-bremen.de

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      Grenzgänger präsentieren alte Kinderlieder

      Von
       

      1068678_1_teasersmallnocrop_5299180d94a24Berne. „Dunkel wars, der Mond schien helle“ – welcher Erwachsene kennt den lustigen Reim nicht noch aus Kindertagen? Aber so hatten ihn die mehr als 40 Gäste, die am Donnerstagabend zum Konzert der Gruppe Grenzgänger in die Kulturmühle gekommen waren, vermutlich noch nie gehört: mit Instrumenten vertont und gesungen. Das vielseitige Quartett riss sein Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

       

      „Ich bin froh, dass ich gekommen bin“, sagte eine Besucherin am Ende begeistert. „Unglaublich“, „wunderschön“ und „eine runde Sache“ waren weitere Vokabeln, mit denen sie das Konzert der Grenzgänger beschrieb. Die Bremer Musiker holten lang vergessene deutsche Kinderlieder aus alten Liederbüchern und entstaubten sie mit viel Liebe zum Detail.

      Rhythmisch bewegen sie sich zwischen Blues und Folkmusik bis hin zum Rap. Als Hommage an ihre Heimatstadt Bremen haben die Grenzgänger den Stadtmusikanten ein selbst verfasstes Lied gewidmet. Obwohl Michael Zachcials, Jörg Fröses, Annette Rettich und Felix Kroll in der Kulturmühle mehr als 120 Minuten Gedichte und Lieder darboten, hatten viele Besucher das Gefühl, gerade erst gekommen zu sein, als das Konzert gegen 22.30 Uhr endete.

      Den furiosen Abschluss bildete das Kinderlied von der Oma, die im Hühnerstall Motorrad fährt. Zu diesem Zeitpunkt war aus dem Quartett längst ein vielstimmiger Chor geworden. Und der ein oder andere Zuhörer dürfte auf dem Heimweg noch lange in Kindheitserinnerungen geschwelgt haben.

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        Lesung von berührend bis witzig

        Von
         

        BRAKE_BERNE_LEMWERDER_1_a5051426-cfad-4506-b448-9de0492032dd--373x337Berne „Elvis lebt!“ – Elvis lebt tatsächlich, und zwar als Kater in Berne. Britta Bartelds, die in Zusammenarbeit mit einem Tierschutzverein eine Pflegestation für hilflose Katzen betreibt, verlas seine Geschichte mit spürbarer Emphase. Das sichtlich bewegte Publikum lernte, dass Elvis, ein schwer kranker Fundkater, eigentlich ein hoffnungsloser Fall, dank intensiver Zuwendung der Autorin tatsächlich überlebt hat – nur eine von vielen Lesungen am Wochenende in der Kulturmühle.

        „Manche schlafen ein mit der Katze“, das neue „Lesebuch für die Wesermarsch“ wurde hier vorgestellt. Neben Bartelds stellten 16 weitere Autoren ihre Texte vor, darunter Edelhard Callies, Udo Hilfers von der Storchenstation, Pamela Krzenzissa und (vermittels eines Lesepaten) Ollivia Moore aus Berne. Aus Brake lasen Jutta Altmann-Brewe, Dr. Johan Altmann, Ulla Frost und Bodo Knischewski, aus Bremen Ekkehard Scheufler, aus Elsfleth Edith Koschnick, Jürgen Töllner und Ulrike Wieters-Wilcke. Der erst 15-jährige Luzian Krautstein, Jade, bereits in der Vorwoche gewürdigt als „Bester Nachwuchsautor“ des Buches, war ebenfalls wieder mit von der Partie. Petra Schomaker und Christa Fehlhaber aus Stadland komplettierten den Wesermarsch-Reigen.

        Dörte Spiekermann, die Geschäftsführerin der LEB Wesermarsch, und Reinhard Rakow von den Berner Bücherwochen stellten in ihren Einführungen denn auch unisono die Schreib-Kreativität und -Begeisterung der Wesermarsch heraus. Das Publikum konnte sich davon dank der Vielfalt der vorgestellten Texte ein gutes Bild verschaffen: schräg und witzig (bei Petra Schomaker up Platt, oder bei Edelhard Callies) ging es da zu, liebevoll heiter bei Ekkehard Scheufler oder Christa Fehlhaber, berührend engagiert bei Udo Hilfers oder Britta Bartelds, nachdenklich bei Edith Koschnick oder ernst bei den Eheleuten Altmann-Brewe, die Aspekte des Tierschutzes verhandelten. Sprachgewalt und gedankliche Tiefe eines Luzian Krautstein ließen das Kulturmühlenpublikum staunen.

        Mit der Auszeichnung „Bester Beitrag“ und einem Preisgeld von jeweils 100 Euro bedacht wurden Scheuflers Text „Der Pastor dankt dem lieben Gott und seinem Hund“, eine süffig erzählte Erinnerung an die Hungerzeiten der 50er Jahre in Warfleth, und Koschnicks „Märchen, das keiner hören wollte“, eine allegorische Auseinandersetzung mit der Massengeflügelhaltung.

        Die Szene des Drei-Stunden-Abends, in dem bis zum Schluss gespannte Aufmerksamkeit herrschte, ereignete sich, nachdem Reinhard Rakow Edith Koschnick Auszeichnungs-Urkunde und einen Umschlag mit dem Preisgeld überreicht hatte. Die Preisträgerin zeigte sich von Britta Bartelds Engagement spontan so beeindruckt, dass sie ihr dieses Preisgeld als Spende für die Katzenpflegestation übergab.

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          Lachtherapie ohne Nebenwirkungen

          Von
           

          kuilturmühle berne john doyle 2--471x337Comedian John Doyle mit seinem Programm „Die Welt ist eine Bandscheibe“ in Berne

          Der amerikanische Komiker nimmt die Volkskrankheit „Rücken“ aufs Korn. Schmerzen verbinden und schaffen Freunde, hat er in seiner Wahlheimat festgestellt.

          Berne Die ganze Welt hat „Rücken“, Millionen Menschen zwackt es vom Nacken bis zum Steißbein. Millionen Menschen leiden still und heimlich, lassen sich bis zum letzten Atemzug multitherapieren.

          Einer, den die Zivilisationskrankheit heftig plagt, schickte sich in der rappelvollen Berner Kulturmühle an, die Geheimnisse für ein Überleben in einer Welt maroder Bandscheiben zu verraten. Der rückengeplagte Comedian John Doyle setzte eher zu einer Rundum-Lachtherapie zugunsten der Zuschauer an.

          Bei allen Erkenntnissen, für den gebürtigen Amerikaner aus New Jersey ist die Welt immer noch eine Scheibe, entwickelt über Jahrhunderte zu einer Bandscheibe.

          Schmerzen, so hat es Doyle in seiner Wahlheimat Deutsch­land beobach­tet, erfreuen sich einer vollendeten Integration. Schmerzen verbinden, fördern die Kontakte von Mensch zu Mensch, sind immer ein Gesprächsthema und machen Fremde zu Freunden.

          Noch hat „Rücken“ den Comedian nicht vollständig im Griff, aber er freut sich jetzt schon drauf. Beckenbodenübungen sollen bei Rückenbeschwerden sehr hilfreich sein, hat er erfahren, und die Übungen kann er auch schon.

          Auf seinem Schleuderkurs durch die Volkskrankheiten hat Doyle immer den körperlichen Verfall vor Augen: hier Syndrome, dort Syndrome, auch die Blasenschwäche lässt es immer zur falschen Zeit tröpfeln. Rat gibt die Apotheker-Rundschau: „Vermeiden Sie unpassende Momente“.

          Mit verbalen Flic-Flacs interpretiert der Comedian seine Besuche bei Quacksalbern und Heiltherapeuten, bei Aerobic-Freaks im Fitnessstudio und im Massagesalon mit interessanten Mitarbeiterinnen. Höhepunkt ist der Besuch im Yoga-Zentrum. Er solle in den „Hund gehen“ bestimmt die Großmeisterin. Doyle: „Ich habe gebellt, das Bein gehoben – nix hat geholfen, kein Wunder, wenn alle anderen Yoga-Schüler gerade im Frosch waren.“

          Nach Doyles Parforceritt durch die Welt der Schmerzen ist sein Publikum endlich reif für eine Therapie gegen Zwerchfellerschütterungen, Dr. Doyle rät zum Weglachen, das hilft, ohne den Arzt oder Apotheker zu fragen.

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            Warnung vor den dunklen Seiten des Kapitalismus

            Von

            1046780_1_teasersmallnocrop_5281503024f96Berne. Wirtschaftswunder, blühende Landschaften und Exportüberschüsse: Wer die deutsche Wirtschaft vor allem damit verbindet, übersieht, was sich hinter den Kulissen abspielt. Sagt zumindest Hans See, ehemaliger Professor an der Fachhochschule Frankfurt. See hat es sich zur Aufgabe gemacht, die dunklen Seiten der Wirtschaft auszuleuchten. Was er dabei entdeckt hat, berichtete er jetzt im Rahmen der Berner Bücherwochen in der Kulturmühle.

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            Die Wirtschaft leistet massiven Widerstand gegen jegliche staatliche Einmischung in ihre Geschäftspolitik – so die Hauptthese des 79-Jährigen. Notfalls weiche sie in rechtsfreie Räume oder in Diktaturen aus. Oder neutralisiere mittels Bestechung oder Erpressung missliebige öffentliche Kontrollen, Gesetze und gewerkschaftliche Mitbestimmungsrechte.

            Sie erinnerte an die Siebzigerjahre, als Mercedes-Benz in Argentinien von der Bekämpfung störender Betriebsräte durch die Militärs profitiert habe, und erzählte von einem Unternehmen, das seine Produktion von China zurück nach Deutschland verlegt habe. Der Grund: Die zunehmenden Rechte chinesischer Arbeiter, Streiks und höhere Umweltauflagen hätten die Wettbewerbsvorteile inzwischen aufgezehrt.

            Oft sei das Ausweichen des Kapitals in rechtsfreie Räume jedoch gar nicht nötig, so See, da die Gesetzgebung der bürgerlichen Demokratien von Beginn an auf die Interessen der Besitzenden ausgerichtet worden sei. Ausdruck davon sei das Dreiklassenwahlrecht in Preußen, das der kleinen Gruppe der großen Steuerzahler von vornherein den größten Einfluss im Parlament sicherte. Die Mittel, sich Vorteile zu sichern, haben sich nach Meinung des Referenten wesentlich verändert. Die Zerstörung des Urwalds in Brasilien zulasten der Einheimischen und zum Wohle westlicher Konzerne geschehe beispielsweise völlig legal. Nach den Gesetzen legal, aber in Wirklichkeit „das gigantischste Wirtschaftsverbrechen seit dem Zweiten Weltkrieg“ war für Hans See die Arbeit der Treuhandanstalt, die die Betriebe der ehemaligen DDR abwickelte.

            Weitere Beispiele für die kriminelle Energie der Konzerne sieht der Referent in illegalen Rüstungsexporten und Geldwäsche. See berichtete von Steuer- und Zollfahndern, die nach der Aufdeckung solcher Fälle versetzt oder für psychisch krank erklärt wurden. Menschen wie der Soldat Bradley Manning, der zu 35 Jahren Haft verurteilt wurde, weil er geheime Dokumente über die Vergehen von USA-Soldaten im Irak an die Enthüllungsplattform WikiLeaks weiterreichte, und auch Edward Snowden sind für Hans See tragische Helden – sie bekämen die ganze Macht des Systems zu spüren. Die FDP-Politiker Flick und Lambsdorff hätten dagegen nach ihrer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit der illegalen Parteispendenpraxis der Siebzigerjahre erst richtig Karriere gemacht.

            Diese und weitere Beispiele, auf die er vor gut 20 Zuhörern in Berne einging, sind Sees Ansicht nach Belege für ein kriminelles Wirtschaftssystem. „Der Untergrundkapitalismus ist hochgefährlich, weil er außer Kontrolle ist“, warnte der Referent. Denn Leidtragende seien die Demokratie und die Menschen, die nichts als ihre Arbeitskraft besäßen.

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              Ein Vormittag voller Lächeln

              Von Gabriele Bode

              BRAKE_BERNE_LEMWERDER_2_b6399ce1-e835-4eba-83e6-b3015e83bb0d--597x337Joe-Dinkelbach-Trio spielt in der Kulturmühle in Berne auf

              Das Publikum in der voll besetzten Kulturmühle war begeistert. Das Trio hatte am Sonntagvormittag ein Heimspiel.

              Berne „Big Smile“ lautete nicht nur der erste Titel beim Konzert des Joe-Dinkelbach-Trios, sondern war den gesamten Sonntagvormittag Programm auf der Bühne, denn das Lächeln wich den Musikern selten aus dem Gesicht. Normalerweise wären seine Auftritte wesentlich weiter entfernt, freute sich Joe Dinkelbach bei der Begrüßung über das „Heimspiel“ und war begeistert von dem voll besetzen Obergeschoss der Kulturmühle.

              Aber nicht als Trio, sondern auch als Quartett – ab dem zweiten Song gab es musikalische Unterstützung von Jazzsängerin und Ehefrau Britta Dinkelbach – wurde entspannt drauf los geswingt. „Mein Bruder brachte mir diese Musikrichtung näher. Ohne die Leidenschaft für den Vocal-Jazz hätte ich wahrscheinlich niemals meinen Mann kennengelernt“, verriet Britta Dinkelbach. Mit Ralf Jackowski am Schlagzeug und Dirk Piezunka am Saxophon gab es jazzige Interpretationen von Prince, Sting oder Ray Charles, die gut beim begeisterten Publikum ankamen.

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                Besucher von Umbau absolut begeistert

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                Clemens Rittel, Karin Dialer-Strackerjan, Elke Onken, Dirk Pohlmann und Wolfgang Focke kuemmerten sich um die Bewirtung der Gaeste am Tag der offenen Tuer

                Tag der offenen Tür

                Berne Voller Stolz präsentierten die Mitglieder der Kulturmühle der Öffentlichkeit bei einem Tag der offenen Tür die Umbaumaßnahmen und das fertiggestellte Maschinenhaus. Sehr froh ist man über die jetzt sauber und hell gefliesten Toiletten mit automatischem Lichtschalter. Aber auch die Notausgangstür mit Außentreppe im oberen Geschoss verschafft nun ein wesentlich besseres Gefühl, freut sich Geschäftsführerin Karin Dialer-Strackerjan.

                Sehr gut kommt das Maschinenhaus bei den Besuchern an, die im Laufe des Tages neugierig vorbeischauen. Unzählige Möglichkeiten bietet der große, gemütliche und barrierefreie Raum mit der entsprechenden Zuwegung, schwärmt Wolfgang Focke, der dabei besonders an ältere Mitbürger denkt. „Gerade Senioren haben keine Lust, für einen Kinobesuch weit zu fahren. Dass wir unsere Gäste im Notfall auch abholen, gehört bei uns zum Service“, versichert er. Und die bisher meistens ausverkauften Kinovorstellungen geben ihm Recht. „Kino oder Frauenfrühstück finden künftig genau wie EM- oder WM-Fußballübertragungen im Maschinenhaus statt.

                Auch Konzerte von Künstlern mit sehr schweren Instrumenten sind hier geplant. Sehr schön ist auch das Behinderten-WC geworden, das, genau wie die meisten anderen Arbeiten in Eigenleistung gebaut wurde“, so die Geschäftsführerin, die sich in den Monaten zuvor unermüdlich um die Finanzierung des Projekts kümmerte. Seitenweise Anträge mussten dabei ausgefüllt werden. Aber die Arbeit hat sich gelohnt.

                Nur dank der Zuschüsse und Spenden von der Gemeinde, des Landkreises, der Oldenburger Landschaft und verschiedener Banken, was normalerweise völlig unüblich ist, konnte das ehrgeizige Vorhaben verwirklicht werden.

                Mit einem Sektempfang bedankten sich die Betreiber der Kulturmühle darum noch einmal herzlich bei allen Geldgebern.

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                  Umbau nahezu beendet

                  Von Fried-Michel Carl
                   

                  BRAKE_BERNE_LEMWERDER_2_51e0c454-5119-4841-8054-fba58410780c--568x337Kulturmühle baut im Verborgenen
                  Fluchttreppe wird angebracht – Renovierung der Toilettenräume vor dem Abschluss
                  Der Verein erfüllt auch Brandschutzauflagen des Landkreises. Am 25. August sollen die Arbeiten spätestens beendet sein.

                  Berne Das Gebäude der Kulturmühle Berne liegt im Sonnenlicht. Es herrscht Ruhe am Montagmorgen. Handwerker sind keine vor Ort. Auch ein Blick ins Haus lässt nur erahnen, was bislang gebaut worden ist, denn im Sanitärbereich mangelt es an Licht. Genau hier aber ist der Fortschritt am größten: Die Fliesen sind schon an Wand und Fußboden angebracht, jetzt können die Sanitärtechniker kommen und später Zwischenwände in den Toiletten eingebaut worden. „Wir sind im Zeitplan“, erläutert Karin Dialer-Strackerjan aus dem Vorstand des Vereins Kulturmühle Berne.

                  24 000 Euro haben die Berner dafür aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst erhalten. Und die tun dem Verein gut, denn auch an anderer Stelle musste gebaut werden. Im Inneren sind an der Decke jetzt grüne Hinweise zu den Notausgängen zu sehen. Und in ein Loch in der Wand im ersten Stock, dass mit einer Holzplatte verschlossen ist, wird demnächst eine Tür eingebaut, die später zur verzinkten Nottreppe führen soll. „Die Fundamente dafür sind schon gegossen“, erläutert das Vorstandsmitglied und ergänzt, dass damit Brandschutzauflagen des Landkreises erfüllt werden. Fast 17 000 Euro werden die Maßnahmen kosten. Gut tut dabei auch jede Spende.

                  21 000 Euro sind dafür vorgesehen, einen Raum zwischen dem Maschinenhaus und dem Hauptgebäude zu bauen. Diese Maßnahme soll erst 2014 begonnen werden.

                  Der vollen Nutzung überführt werden konnte bereits das Maschinenhaus im hinteren Bereich des Grundstücks. Jetzt ist der Raum voll möbliert und sind erste Werke von heimischen Künstlern an den Wänden zu betrachten. Der helle Raum steht im krassen Gegensatz zu dem dunklen im großen Gebäude.

                  Die Arbeiten am Mühlengebäude sollen bis zum 25. August beendet sein. Dann startet die Kulturmühle um 11 Uhr mit der Band „Le Clou“ in den zweiten Teil des Jahresprogramms.

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                    Musikalische Reise durchs Leben

                    Von
                     

                    BRAKE_BERNE_LEMWERDER_2_42af78e6-82d4-4a53-9ea3-6d2491ac02db--247x337Bremer Travestiekünstler Sally Williams begeistert in Kulturmühle

                    Ohne Starallüren agierte der Künstler in Berne.
                    Er bot einen musikalischen Einblick in seine Lebensgeschichte mit allen Höhen und Tiefen.

                    Berne Ihr 30. Bühnenjubiläum feierte Sally Williams jetzt mit ihrem treuen Publikum in der Kulturmühle. Seit 19 Jahren gastiert der Bremer Travestie-Künstler in Zweijahresrhythmus in Berne und nahm die Gäste dieses Mal in einem Soloprogramm mit auf eine musikalische Reise durch ihre ganz persönliche Lebensgeschichte mit allen Höhen und Tiefen.

                    Mit „I believe in Music“, auf Plateausohlen, im Glitzertop und mit Strubbelfrisur – ganz im Stil der 70er –, begann die zweieinhalbstündige Kabarettshow durch die Vergangenheit, in der die Diva ihre Vielseitigkeit demonstrierte. Beeindruckt vom Glamour der 70er, zu denen der Grand Prix de Eurovision 1972 mit „Beg, Steel or Borrow“ sowie „Ballroom Blitz“ oder „Dr. Sommer“ gehörten, stellte sich Sally Williams erstmals die Frage: „Wo gehöre ich hin?“, um nach der Reise durch die Kindheit für einen Augenblick von der Bühne zu verschwinden.

                    Liza Minnelli“ war das erste von vielen glamourösen Outfits und Perücken, mit denen es schonungslos und äußerst amüsant durch die Karrierelaufbahn des Bremer Künstlers ging. Begonnen mit der Adoption, dem Talentwettbewerb, schlecht bezahlten ersten Arrangements, dem wilden Leben in Berlin oder dem Rauswurf aus dem damals besonders prüden Bayern über die ersten „Gay-Nights“ auf dem Bremer Freimarkt bis zu den amüsanten Eifersüchteleien auf öden Schützenfesten der Provinz offenbarte Williams dem Publikum gekonnt im munteren Wechsel aus Komik, Tragik, gesanglichen oder tänzerischen Darbietungen sein Leben.

                    Starallüren zeigte Williams trotz der langen Bühnenpräsenz keine, sondern ließ sich nach dem gelungenen Auftritt Zeit für seine Fans. „Je professioneller ein Künstler ist, desto weniger hat er Gezicke nötig“, freute sich auch Kulturmühle-Vorstand Wolfgang Focke über den gern gesehenen Gast. Dabei erinnerte er sich besonders an den Berner Auftritt vor zwei Jahren, wo direkt nach der Pause die Beschallungsanlage versagte. „Sally zeigte dabei seine wahren Talente und führte die Show dank seines Improvisationstalents einfach professionell fort.“

                    Und genau dieses Können auf möglichst vielen und immer neuen Gebieten ist es auch, was der Künstler in diesem manchmal harten Job überleben ließ. Über die drei Jahrzehnte, in denen er bis jetzt davon lebte, das zu tun, wozu er wirklich Lust hatte, ist Williams froh und stolz zugleich, wie er später erklärte.

                    Ganz anders als Olivia Jones, die sich als „Verona Feldbusch-Typ“ zur Marke gemacht hat, war das Fernsehen für Sally Williams wenig karrierefördernd. Dafür machen ihm das Singen, Tanzen und der direkte Kontakt zum Publikum zu viel Spaß, wie auch am Sonnabend wieder zu merken war.

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                      Führende Rolle bei der Kulturarbeit

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                      Mit der Ehrennadel der Oldenburgischen Landschaft wurden [von links) Annegret Schildt, Baerbel Logemann, Wolfgang Strackerjan und Evelin Ritter in der Elsflether Stadthalle ausgezeichnet.

                      Elsfleth Die vorgetragenen Musikstücke des Bläserensembles der Musikschule Wesermarsch hätten passender nicht sein können bei der 74. Landschaftsversammlung der Oldenburgischen Landschaft am Sonnabend in der Stadthalle Elsfleth: Die Musiker spielten einige Themen aus der Trickfilmserie „Wickie und die starken Männer“. Diese Lieder wiesen auch auf die maritime Bedeutung Elsfleths in der voll besetzten Stadthalle hin.

                      Viel Prominenz hatte sich morgens eingefunden: Grußworte sprachen Landrat Michael Höbrink sowie der Niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies. Elsfleths Bürgermeisterin Traute von der Kammer beeindruckte mit einer viel beachteten Rede (siehe weiteren Bericht auf dieser Seite). Der Festvortrag von Professor Dr. Eckhard Grunewald (Universität Oldenburg) über das Buch „Ammergausche Frü(h)lingslust“ und das Leben rund um Oldenburg des Historiographen Johann Justus Winckelmann (1620-1699) rundete eine Versammlung ab, die einmal mehr bestätigte, welche Bedeutung diese Vereinigung für das Oldenburger Land besitzt und welch wichtige Rolle die Mitglieder für den Erhalt und die Förderung der Kultur ausfüllen.

                        Landschaftspräsident Thomas Kossendey ehrte vier Persönlichkeiten aus dem Landkreis Wesermarsch für ihre Verdienste: Die Ehrennadel der Oldenburgischen Landschaft erhielten die Vorsitzende des Kulturzentrums Seefelder Mühle, Bärbel Logemann, die Vorsitzende des Fördervereins Bronzezeithaus Hahnenknoop (bei Rodenkirchen), Evelin Ritter, die Vorsitzende der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauenvereine im Landkreis Wesermarsch, Annegret Schildt, sowie der langjährige frühere Vorsitzende der Kulturmühle Berne, Wolfgang Strackerjan.

                      Bei seiner Laudatio hob Thomas Kossendey hervor, dass sich Bärbel Logemann in vielerlei Hinsicht um die Kultur in der Wesermarsch verdient gemacht habe, angefangen mit der Restaurierung von Gut Neuenhuntorf. Sie habe die Route der Baukultur mitinitiiert und arbeite in der lokalen Aktionsgruppe Wesermarsch in Bewegung mit. „Beim Aufbau des Handwerkmuseums Ovelgönne wirkte Bärbel Logemann ebenso mit wie bei dem Projekt Himmelfahrt Wesermarsch“, betonte der Landschaftspräsident. Besonders engagiere sich Bärbel Logemann als Vorsitzende des Trägervereins des Kulturzentrums Seefelder Mühle. Sie sei zudem Vorsitzende des Stiftungsrates der Kulturstiftung Wesermarsch und arbeite mit in der Regionalstiftung der Landessparkasse zu Oldenburg.

                      Seit 2006 sei Evelin Ritter die Vorsitzende des Fördervereins Bronzezeithaus Hahnenknoop. Sie engagiere sich mit großem Elan. Ein Hauptaugenmerk gelte dabei den jüngeren Besuchern. Besonders habe sich Evelin Ritter auch durch das Erarbeiten inhaltlicher und organisatorischer Konzepte verdient gemacht.

                      Große Verdienste in der Landfrauenarbeit habe sich Annegret Schildt erworben. Sie sei seit vielen Jahren die Vorsitzende der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauenvereine. Dieser Zusammenschluss von 15 Ortsvereinen mit mehr als 2200 Mitgliedern sei der größte Frauenverband in der Wesermarsch. Die vielfältigen Aktivitäten der Kreisarbeitsgemeinschaft trügen die Handschrift der Vorsitzenden, sagte Thomas Kossendey.

                      Als langjähriger Vorsitzender habe Wolfgang Strackerjan im wesentlichen dazu beigetragen, die Berner Kulturmühle zu dem zu machen, was sie heute sei. Der Geehrte war 1992 Gründungsmitglied des Fördervereins Molkerei, des heutigen Vereins Kulturmühle Berne. Bis heute würde er sich für die Kulturmühle einsetzen und habe durch sein Vorbild auch jüngere Mitbürger zum Mitmachen motiviert, merkte Thomas Kossendey an.

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                        Eine Erfolgsgeschichte mit 1835 Gästen

                        Von Gabriele Bode

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                        v.l.: Geschaeftsfuehrerin Karin Dialer-Strackerjan, Clemens Rittel, der sich im Gebaeudebeirat engagiert, der Vorsitzende Wolfgang Focke und der Leiter des Programmbeirats Juergen Graupner (von links).

                        Jahreshauptversammlung der Kulturmühle Berne
                        Führungswechsel zum nächsten Jahr geplant

                        Berne „Wir sind der einzige gemeinnützige Verein im norddeutschen Raum, der keine Schulden hat“, erklärte Wolfgang Focke, Vorsitzendender des Verein Kulturmühle Berne, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Damit sprach er ganz besonders Geschäftsführerin Karin Dialer-Strackerjan seinen Dank aus, die sich neben vielen anderen Aufgaben um die finanziellen Belange des Vereins kümmert. Ihrer Beharrlichkeit bei der Beschaffung von Fördermitteln und Spenden sowie dem Einsatz unzähliger Helfer, die mit ihrer Tatkraft oder materiellen Mitteln immer zur Stelle waren, ist der gute Ruf zu verdanken, den die Kulturmühle inzwischen weit über Bernes Grenzen hinaus hat.

                        „Kurz vor seiner Vollendung steht das Gesamtensemble Kulturmühle als Baudenkmal und kulturelles Zentrum“, hieß es in Fockes Bericht. Die zunehmende Vermüllung des Grundstücks durch die wachsende Zahl der leer stehenden Gebäude in der Nachbarschaft sei dabei allerdings ein Ärgernis. Bei den denkmalgeschützten Häusern könnten beispielsweise verstärkt die Eigentümer vom Ordnungsamt in die Pflicht genommen werden, so Focke.

                        In 21 Jahren hat der Verein das zuvor Jahrzehnte leer stehende Mühlengebäude Schritt für Schritt saniert. Durch den Wiederaufbau des angrenzenden Maschinenhauses ist es nun fast komplett. Lediglich Pflasterarbeiten und der Zwischenbau, der beide Gebäude verbinden soll, stehen neben der Modernisierung der Toiletten und erforderlichen Brandschutzmaßnahmen noch an. 24 000 Euro der dafür eingeplanten Gesamtkosten von 31  000 Euro sind bereits vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur bewilligt, so dass der Verein auch dieses Mal keinen Kredit aufnehmen muss und die Arbeiten überwiegend in Eigenleistung noch dieses Jahr abschließen kann.

                        Stetig wächst die Zahl der Besucher, die dort in ganz besonderer Atmosphäre hautnah die Akteure auf der Bühne erleben möchten. Mit der bunten Mischung des Programms, die künftig mehr jüngere Leute ansprechen möchte, konnten im vergangenen Jahr insgesamt 1835 Gäste angelockt werden. Aber auch in den Künstlerkreisen zählt es mittlerweile als Ehre, hier auf der Bühne stehen zu dürfen, haben Jürgen Graupner, Leiter des Programmbeirats und der Vorsitzende Focke festgestellt.

                        Nach dem das Kulturprojekt nun auf einem guten Weg sei, werde es jedoch langsam Zeit, die Führung in jüngere Hände abzugeben, bereitete Karin Dialer-Strackerjan die Anwesenden darauf vor, dass sie und Wolfgang Focke bei den Wahlen im kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Ihren Nachfolgern wollen beide aber natürlich auch in Zukunft hilfreich zur Seite stehen.

                        Die nächste große Veranstaltung wird der Frauentag am 8. März sein. Traute Römisch mit ihrem Programm „Männer sind anders….“ wird zu Gast sein. Um 18 Uhr eröffnet die Gleichstellungsbeauftragte Stefanie Hanft das Frauenfest, zu dem auch ein Fingerfood-Buffet gehört.

                         

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                          Mix aus Bekanntem und Neuem

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                          BRAKE_BERNE_LEMWERDER_1_3ccc4a9d-f73d-41e3-8e27-c64dba1cd513--407x337Joe-Dinkelbach-Trio spielt Jazz – Literarischer Abend zum Auftakt

                          In „Songs & Wisper“ bekommen Musiker die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Auch drei Kinoabende wird es in der Kulturmühle Berne 2013 geben.

                          Berne 20 Jahre ist der Verein „Kulturmühle Berne“ im vergangenen Jahr alt geworden. In dieser Zeit haben es die Verantwortlichen geschafft, Jahr für Jahr ein ausgewogenes Programm auf die Beine zu stellen und dafür zu sorgen, dass die Einrichtung schwarze Zahlen schreibt. „Das ist eine gute Bilanz“, ist Vorstandsmitglied Wolfgang Strackerjan etwas stolz. Damit dies im Jahr 2013 so bleibt, bietet die Kulturmühle wieder eine gelungene Mischung aus leichter und anspruchsvoller Unterhaltung an.

                          Viele Anfragen

                          50 Personen und Gruppen hatten angefragt, in Berne auftreten zu dürfen. Keine leichte Wahl für den Vorstand, die richtige Mischung zu finden. „Wir freuen uns, dass das Joe-Dinkelbach-Trio kommen wird“, erklärt Wolfgang Strackerjan. Am 27. Oktober werden Britta und Joe Dinkelbach, die von dem Bremer Saxofonisten Dirk Piezunka sowie dem Schlagzeuger Ralf Jackowski unterstützt werden, ihrer großen Leidenschaft, dem Jazz, frönen. Die Dinkelbachs stehen seit Jahren gemeinsam auf der Bühne und wissen ihr Publikum mit swingenden Jazzstandards, eigenwillig interpretierten Popsongs wie Purple Rain von Prince oder Fragile von Sting sowie groovenden Eigenkompositionen zu begeistern.

                          Mit Stolz teilte Wolfgang Strackerjan mit, dass es gelungen sei, den Kabarettisten Wolfgang Trepper zu gewinnen. „Dinner for DU“ heißt sein Programm, das er am 23. Februar präsentieren wird . In seinem Rückblick wird das alte Jahr noch einmal zusammengefasst, analysiert und gehausputzt, das es kracht. Gibt es noch Hoffnung, im Kampf gegen die Weltherrschaft der Blöden? Trepper wird seine eigene Antwort geben.

                          Aber auch Bekanntes wie zum Beispiel Le Clou (25. August), die Gruppe Finnegan mit der „feinen“ irischen Pub Musik (14. September) sowie dem Mobilen Puppentheater Bremen (7. Dezember) ist wieder zu Gast in der Kulturmühle.

                          Ein wesentlicher Bestandteil des Programms der Kulturmühle ist auch die Musikreihe „Songs & Whispers“, die sechsmal in dem Programm auftaucht. Gestartet wird diese Reihe am 16. Februar mit der englischen Band Joyce, The Librarian. Die Gruppe ist ein Projekt aus Bristol, die sich lose zwischen Folk und Indie mit bristoltypischem Nu-Folk Sound verortet. An fünf weiteren Abenden des Jahres erhalten Interpreten die Chance, sich einem breiteren Publikum zu präsentieren. Wer wann auftritt, wird noch bekanntgegeben, teilen die Verantwortlichen der Kulturmühle mit.

                          Faszinierende Bilder

                          Genuss versprechen auch die Kinoabende. Zum einen werden faszinierende Bilder von Kambodscha und Vietnam zu sehen sein, zum anderen Bilder von der Nordsee von oben. Ein dritter Filmabend rundet das Angebot ab.

                          Den Auftakt des Programms im Jahr 2013 findet am 15. Februar statt. „Splitter“ ist ein literarisch loses Lesungsprogramm von und mit Jana Jürß und Reinhard Rakow. Politisch, poetisch, bewegt und bewegend bietet das Duo dem Zuhörer ein Reigen unterschiedlicher Texte.

                          Wer sich schon frühzeitig Karten für die ein oder andere Veranstaltung sichern möchte, hat dazu mehrfach Gelegenheiten: Im Restaurant Delikato (Zentrum Alte Molkerei), Weserstraße 28, 27804 Berne können sie im Vorverkauf erworben werden, unter Telefon   04406/1203 vorbestellt werden.

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