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Grenzgänger

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Grenzgänger präsentieren alte Kinderlieder

Von
 

1068678_1_teasersmallnocrop_5299180d94a24Berne. „Dunkel wars, der Mond schien helle“ – welcher Erwachsene kennt den lustigen Reim nicht noch aus Kindertagen? Aber so hatten ihn die mehr als 40 Gäste, die am Donnerstagabend zum Konzert der Gruppe Grenzgänger in die Kulturmühle gekommen waren, vermutlich noch nie gehört: mit Instrumenten vertont und gesungen. Das vielseitige Quartett riss sein Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

 

„Ich bin froh, dass ich gekommen bin“, sagte eine Besucherin am Ende begeistert. „Unglaublich“, „wunderschön“ und „eine runde Sache“ waren weitere Vokabeln, mit denen sie das Konzert der Grenzgänger beschrieb. Die Bremer Musiker holten lang vergessene deutsche Kinderlieder aus alten Liederbüchern und entstaubten sie mit viel Liebe zum Detail.

Rhythmisch bewegen sie sich zwischen Blues und Folkmusik bis hin zum Rap. Als Hommage an ihre Heimatstadt Bremen haben die Grenzgänger den Stadtmusikanten ein selbst verfasstes Lied gewidmet. Obwohl Michael Zachcials, Jörg Fröses, Annette Rettich und Felix Kroll in der Kulturmühle mehr als 120 Minuten Gedichte und Lieder darboten, hatten viele Besucher das Gefühl, gerade erst gekommen zu sein, als das Konzert gegen 22.30 Uhr endete.

Den furiosen Abschluss bildete das Kinderlied von der Oma, die im Hühnerstall Motorrad fährt. Zu diesem Zeitpunkt war aus dem Quartett längst ein vielstimmiger Chor geworden. Und der ein oder andere Zuhörer dürfte auf dem Heimweg noch lange in Kindheitserinnerungen geschwelgt haben.

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