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Reinhard Rakow

Bücher

Samstag, 28. Mai

"das alles so rein bleibt"

Die Geschichte der Landfrau Rieke W. in den Zeiten real existierender

Marktwirtschaft, erzählt von Reinhard Rakow, eingerichtet als Horstück

für zwei Sprecher und USB-Stick

Als Milcherzeuger kommen Walter, Rieke und ihre beiden Söhne kaum über

die Runden. Der Dieseltank leckt, einer der Trecker muss zur Reparatur,

das Geld für die Klassenfahrt fehlt, die Lage wird immer prekärer. In

dieser Situation rät ein Angestellter der Hausbank dazu, den Betrieb

umzustellen auf Hähnchenmast. Rieke beschließt, dem Rat gegen Walters

Willen zu folgen ….

In dem Stück begegnen sich Wirklichkeit und Traum, Liebe und Tod,

Whitman und Mahler, eingebettet in einen großen Erzählstrom, der bei

aller Wahrhaftigkeit immer wieder poetische Momente aufscheinen lässt,

der vor allem aber eines ist: eine große Ode auf, eine Liebeserklärung

an die Landfrauen.

Auszug: „Ich hab mir das nicht ausgesucht, das hier. Den Hof. Das

schrotte Haus. Den Misthaufen. Die leeren Kuhställe. Die brachliegenden

Äcker. Ich hab mir das nicht ausgesucht. Glaub nur nicht. Aber jeder

muss tun, wo er hingestellt ist, sag ich immer. Von nix kommt nix, das

kannste dir merken, sag ich uns Rolf immer, wenn er wieder mal mosert."

 

rakow & berger 2014.04.27-2

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Mehr Informationen unter http://www.reinhardrakow.de

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    Bücher

    Samstag, 23. April 19:00

    "an den seiten die irrtümer"

    oder: „Frantz hüpft den Tuttis hinterher." Ein Streifzug durch zwanzig

    Jahre Kultur vor Ort. — Zwanzig Jahre hat der Schriftsteller,

    Kulturorganisator und Maler Reinhard Rakow Kunst, Musik und Literatur im

    Oldenburger Land als Rezensent, Laudator, Kritiker oder einfach nur als

    wacher Zeitgenosse begleitet. Sein neues Buch versammelt ausgewählte

    Texte, die darüber entstanden sind, vom Tagebucheintrag über

    Zeitungsartikel bis hin zu Rede und Essay. Die Lesung präsentiert einen

    Querschnitt: nachdenklich und nadelstichig, einfühlsam und engagiert.

     

    rakow & berger 2014.04.27-2

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    Mehr Informationen unter http://www.reinhardrakow.de

    wellenlinie_1

      berger 2014.04.27-1

      Sonntag, 27. April, 18:00

      "am Anfang war das Rot"
      Musik und Poesie

      Prof. Günter Berger & Reinhard Rakow

      Günter Berger, geboren und aufgewachsen im oberschlesischen Oppeln, hat bereits früh sein großes Interesse für geistliche Musik und Orgeln entdeckt. In Halle (Saale) studierte er Kirchenmusik, war in den Jahren 1948 bis 1951 Organist und Chorleiter an der dortigen Propsteikirche und später lange Zeit als Kantor in Delmenhorst tätig. Durch geradezu revolutionäre Klangerweiterungen erregte Berger – aus der strengen Berliner Schule von Joseph Ahrens kommend – schon an seiner ersten Organistenstelle großes Aufsehen und wird seither vereinfachend der Postmoderne zugerechnet. Tatsächlich pflegt er jedoch einen ausgesprochen eigenwilligen Stil, vielfach von Olivier Messiaen beeinflusst, den Günter Berger bis 1979 als Dozent für Klavier, Cembalo und Orgel an der Pädagogischen Hochschule Vechta sowie als Professor für Orgelliteratur und Orgelimprovisation an der Hochschule für Künste Bremen lehrte. Zu den bekanntesten Eigenkompositionen des mehrfach ausgezeichneten Künstlers gehören seine „Passion nach Johannes für Soli und gemischte Chöre“, 1991 mit dem Kompositionspreis der Stadt Neuss geehrt, und das Stück „Echos et couleurs“, für das er 2008 beim Internationalen Orgelfestival in Düsseldorf den ersten Preis bekam. Heute lebt und arbeitet Professor Günter Berger in Dötlingen bei Bremen.

       

      Prof. Günter Berger am Klavier & Reinhard Rakow, Rezitation

       

      rakow & berger 2014.04.27-2

      Eintritt: 10,00 €

      Mehr Informationen unter http://www.reinhardrakow.de

       

      Dazu reichen wir leckere Fischhäppchen

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